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Toxische Positivität – wie du garantiert nicht heilst

“SIEH ES EINFACH POSITIV” ,
“WENIGSTENS BIST DU GESUND!”,
“SEI FROH DASS ES NICHT SCHLIMMER IST!”, “SEI DANKBAR FUER DAS WAS DU HAST!”

JA – UND TROTZDEM TUT ES WEH!

Der Kernpunkt, der absolut notwenige Schritt für Heilung ist das genaue Gegenteil von dem, was die Wunde verursacht hat. Eine emotionale Wunde entsteht, wenn etwas im Außen passiert, womit wir nicht umgehen können, was wir nicht bewältigen können.

Wir spalten einen Teil von uns ab, weil unser Ego mit dem was dieser Anteil fühlt/tut/denkt nicht einverstanden ist, da es unsere Anbindung gefährden oder uns in den Wahnsinn treiben könnte.

Spulen wir ein Stück vorwärts, ins Hier und Jetzt:
Du bist auf dem Weg der emotionalen Selbstheilung und bist fest davon überzeugt geheilt zu sein bedeutet immer alles positiv sehe zu können, von nichts getriggert zu werden, glücklich und leicht in dir ruhend. 

Das Ziel der Heilung ist etwas fragmentiertes wieder zu einem Ganzen zusammen zu setzen – dh. zu DIR in KOMPLETT. Und weil wir Teil einer polaren Welt sind, bedeutet ganz sein auch den Gegenpol von Licht zu umarmen, die Dunkelheit. Hier ist Problem: Irgendwer hat mal gesagt Dunkelheit wäre doof. Trauer, Wut, Neid wären doofe, dunkle Gefühle – aber nur, weil wir nie gelernt haben was sie bedeuten und wie wir damit umgehen können.

Gefühle sind Wegweiser und Informationen für dich, natürliche Reaktionen auf das Leben – und zwar alle Gefühle.

Also was ist jetzt toxische Positivität?

“SIEH ES EINFACH POSITIV” , “WENIGSTENS BIST DU GESUND!”, “SEI FROH DASS NICHTS SCHLIMMERES PASSIERT IST!”, “SEI DANKBAR FUER DAS WAS DU HAST!”

JA – UND TROTZDEM TUT ES WEH!

Der Kernpunkt, der absolut notwenige Schritt für Heilung ist das genaue Gegenteil von dem, was die Wunde verursacht hat. Eine emotionale Wunde entsteht, wenn etwas im Außen passiert, womit wir nicht umgehen können, was wir nicht bewältigen können.

Wir spalten einen Teil von uns ab, weil unser Ego mit dem was dieser Anteil fühlt/tut/denkt nicht einverstanden ist, da es unsere Anbindung gefährden oder uns in den Wahnsinn treiben könnte.

Spulen wir ein Stück vorwärts, ins Hier und Jetzt:
Du bist auf dem Weg der emotionalen Selbstheilung und bist fest davon überzeugt geheilt zu sein bedeutet immer alles positiv sehe zu können, von nichts getriggert zu werden, glücklich und leicht in dir ruhend. 

Das Ziel der Heilung ist etwas fragmentiertes wieder zu einem Ganzen zusammen zu setzen – dh. zu DIR in KOMPLETT. Und weil wir Teil einer polaren Welt sind, bedeutet ganz sein auch den Gegenpol von Licht zu umarmen, die Dunkelheit. Hier ist Problem: Irgendwer hat mal gesagt Dunkelheit wäre doof. Trauer, Wut, Neid wären doofe, dunkle Gefühle – aber nur, weil wir nie gelernt haben was sie bedeuten und wie wir damit umgehen können.

Gefühle sind Wegweiser und Informationen für dich, natürliche Reaktionen auf das Leben – und zwar alle Gefühle.

Also was ist jetzt toxische Positivität?

Toxisch bedeutet giftig. 
Wenn wir uns bei jedem “negativen” Gefühl einreden, dass das Gefühl keinen Sinn macht, wir es stattdessen positiv sehen sollten, “es doch gar nicht so schlimm ist” tun wir genau das, was dazu beitragen hat, dass du diesen Blog Beitrag hier jetzt liest: Du Gaslightest dich selbst. Du redest dein eigenes Gefühl klein, verdrängst und leugnest es, nimmst dich selbst und den Anteil, der es empfindet nicht ernst und lehnst dich dadurch selbst ab.

Das Gefühl geht deshalb aber nicht weg! Jedes Gefühl sorgt für bestimmte Stoffwechselvorgänge in deinem Körper (Stresshormone, Entzündungen, Bluthochdruck, Puls, Verdauung), die unmittelbar mit deiner Gefühlswelt verbunden sind. Und diese Vorgänge werden nicht zu Ende abgebaut. Sie stocken in der Mitte und dein Körper fragt sich “Okay und was soll ich jetzt hiermit machen?” = psychosomatische Erkrankungen beispielsweise.

Du vergiftest du das Überspielen (bypassing) von Gefühlen dein eigenes System – emotional und körperlich.

Ist positives Denken grundsätzlich doof?

– Auf gar keinen Fall!

Toxisch bedeutet giftig. 
Wenn wir uns bei jedem “negativen” Gefühl einreden, dass das Gefühl keinen Sinn macht, wir es stattdessen positiv sehen sollten, “es doch gar nicht so schlimm ist” tun wir genau das, was dazu beitragen hat, dass du diesen Blog Beitrag hier jetzt liest: Du Gaslightest dich selbst. Du redest dein eigenes Gefühl klein, verdrängst und leugnest es, nimmst dich selbst und den Anteil, der es empfindet nicht ernst und lehnst dich dadurch selbst ab.

Das Gefühl geht deshalb aber nicht weg! Jedes Gefühl sorgt für bestimmte Stoffwechselvorgänge in deinem Körper (Stresshormone, Entzündungen, Bluthochdruck, Puls, Verdauung), die unmittelbar mit deiner Gefühlswelt verbunden sind. Und diese Vorgänge werden nicht zu Ende abgebaut. Sie stocken in der Mitte und dein Körper fragt sich “Okay und was soll ich jetzt hiermit machen?” = psychosomatische Erkrankungen beispielsweise.

Du vergiftest du das Überspielen (bypassing) von Gefühlen dein eigenes System – emotional und körperlich.

Ist positives Denken grundsätzlich doof? – Auf gar keinen Fall!

Positives Denken ist eine Grundeinstellung. Das umfasst aber auch die positive Grundeinstellung negativen Gefühlen gegenüber.

Allen Anteilen von dir, auch denen gegenüber, die sich schon wieder über xy aufregen, die schon wieder traurig sind oder immer noch wütend. Die sich wirklich aus der Bahn geworfen fühlen, auch wenn andere das nicht so dramatisch sehen. Alle Gefühle willkommen zu heißen, als Teil von dir und dir gegenüber dabei in einer liebevollen Haltung zu bleiben. 

Gerade wenn du auf eine Situation eine starke emotionale Reaktion zeigst, ist es wichtig hinzuschauen warum genau du reagierst und was genau es ist, das du brauchst. Denn das Bedürfnis hier zu leugnen, abzuspalten und zu umgehen, vergrößert die dahinterliegende Wunde noch mehr- und ist genau das Gegenteil von Liebe.

Was du tun kannst, wenn du dich mit toxischer Positivität ablenken willst: 

– wo widersprechen sich Körper und Geist? Wo denkst du “ist halb so wild” obwohl dein Körper dir eindeutig sagt “es ist eine Katastrophe!”?
– welches Bedürfnis wurde hier nicht erfüllt? Was ist es genau, was dich so aus der Bahn wirft? Wo im Körper fühlst du es? Kannst du es benennen?
– was würde es für dich bedeuten, wenn du zugibst, dass es was mit dir macht? 
– und wie würdest du mit dir umgehen, wenn du dein eigenes Kind wärst?

❤️

…und dann tue das.

Positives Denken ist eine Grundeinstellung. Das umfasst aber auch die positive Grundeinstellung negativen Gefühlen gegenüber. Allen Anteilen von dir, auch denen gegenüber, die sich schon wieder über xy aufregen, die schon wieder traurig sind oder immer noch wütend. Die sich wirklich aus der Bahn geworfen fühlen, auch wenn andere das nicht so dramatisch sehen. Alle Gefühle willkommen zu heißen, als Teil von dir und dir gegenüber dabei in einer liebevollen Haltung zu bleiben. 

Gerade wenn du auf eine Situation eine starke emotionale Reaktion zeigst, ist es wichtig hinzuschauen warum genau du reagierst und was genau es ist, das du brauchst. Denn das Bedürfnis hier zu leugnen, abzuspalten und zu umgehen, vergrößert die dahinterliegende Wunde noch mehr- und ist genau das Gegenteil von Liebe.

Was du tun kannst, wenn du dich mit toxischer Positivität ablenken willst: 

– wo widersprechen sich Körper und Geist? Wo denkst du “ist halb so wild” obwohl dein Körper dir eindeutig sagt “es ist eine Katastrophe!”?
– welches Bedürfnis wurde hier nicht erfüllt? Was ist es genau, was dich so aus der Bahn wirft? Wo im Körper fühlst du es? Kannst du es benennen?
– was würde es für dich bedeuten, wenn du zugibst, dass es was mit dir macht? 
– und wie würdest du mit dir umgehen, wenn du dein eigenes Kind wärst?

❤️

…und dann tue das.

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Emotionen

Der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht und wieso beide wertvolle Botschafter sind

“Ich kenne keinen Neid” hast du vielleicht auch schon mal gehört und dich dabei gefragt: Bin ich ein schlechter Mensch? …ich kann dich beruhigen: Jeder Mensch empfindet hin und wieder Neid – aber labelt das Gefühl anders, weil Neid so negativ behaftet ist. Dabei ist es vor allem Menschen mit geringem Selbstwert, nein vor allem einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit bekannt. Und besonders für diese Menschen doppelt schlimm, denn wir verurteilen uns nicht nur dafür, dass andere “besser” sind als wir – sondern auch noch dafür, dass wir Neid empfinden 😀 

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Anteile

Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?
Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche.

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Der größte Hebel der Selbstliebe – Was ist eigentlich Schattenarbeit?

Blog Header-10

TRAUST DU DICH WIRKLICH AUTHENTISCH ZU SEIN?

Ich wollte immer, dass mein Partner mich so liebt, wie ich wirklich bin. Mich sieht.
Ich wirklich Ich sein darf. Und irgendwann hat mir jemand die Frage gestellt:
Wie genau bist du denn wirklich? Was passiert denn, wenn du getriggert wirst?
Alte emotionale Wunden aufgehen und die Wut dich überrennt?
Du nicht klar denken kannst, mit Trennung drohst und lieber alles niederbrennst, als zu fühlen was da ist? 

That hit me hard…
denn ich hatte Jahre meines Lebens damit verbracht nur den Lichtseiten meiner Identität entsprechen zu wollen.
Geht es bei dir im Streit um Recht? Oder um Bedürfniserfüllung?
Erlaubst du dir schwache? Erlaubst du dir Fehler?

Der Schatten ist der Bereich der Psyche, der alles Unbewusste beinhaltet. 

Ich erkläre es dir super simpel und du wirst verstehen, wieso Schattenarbeit so essentiell ist, wenn du emotionale Wunden heilen möchtest, um mehr du selbst zu sein.

Stell dir vor du möchtest auf deinem Pc bei Word was schreiben. Du drückst eine Taste und im Dokument erscheint ein Buchstabe. Damit das funktioniert ist im System des PCs eine Wenn-Dann-Verknüpfung erstellt worden. Das sind zum Beispiel Konditionierungen. Jemand niest, du sagst Gesundheit. Aber auch Glaubenssätze finden hier ihren Ursprung. Jemand sagt “100 Euro sind Peanuts” und du spürst jetzt sofort, ob deine Glaubenssätze damit übereinstimmen oder nicht – aber nur, weil du drauf achtest. Die reguläre Reaktion wäre, wenn deine Programmierung nicht damit übereinstimmt zu widersprechen – oder bei Übereinstimmung zuzustimmen.
Der größte Teil deiner Software liegt im Schatten.

Meistens ist das nicht weiter schlimm, aber was, wenn du etwas in deinem Leben ändern möchtest, schon so viel versucht hast, es aber einfach nicht schaffst?

Stell dir vor du bist 8. Deine Mutter hat einen anstrengenden Tag hinter sich und kämpft selbst mit emotionalen Wunden, durch eine Trennung, oder Streit, oder einfach ihrem eigenen Selbstwertgefühl, der Job schafft sie, die Kollegen waren wieder super anstrengend. Es ist Nachmittag und du hast das Bedürfnis dich mitzuteilen, kindtypische eigene Sorgen und bist gleichzeitig überfordert von deiner eigenen emotionalen Entwicklung, der Schule etc. 

Deine Mutter muss nicht mal wirklich etwas sagen, es reicht nun schon, wenn sie dich lobt, weil du den Müll raus gebracht hast und dich gleichzeitig bittet still zu sein, weil sie sich erholen muss. “Jetzt nicht”, oder: “Gut, dass du schon so groß bist und mir das abnehmen kannst”. Wenn das verstärkt wird durch “Wir müssen jetzt zusammenhalten” wirst du dich unbewusst entscheiden: Das, wofür du gelobt wirst, wirst du mehr in den Vordergrund heben. Du wirst versuchen hauptsächlich diesen Aspekten zu entsprechen. 
Und gleichzeitig wirst du alles an dir, was im Gegensatz zu diesen gelobten Aspekten steht unterdrücken, abspalten und leugnen.  Dein Ego macht das – weil es ein Werkzeug deiner Psyche ist, um die soziale Zugehörigkeit zu sichern. (Ein großes Ego heisst übrigens nichts anderes, als dass alle anderen sehen was wirklich abgeht (im Schatten) nur die Person selbst nicht).

Aber was passiert mit all dem, wofür du getadelt wurdest, was nicht gewollt war, was du nicht sein wolltest, um zu gefallen?

Hier entsteht das Schattenkind.

Wir ein Weg, der sich in zwei Wege teilt, wählst du intuitiv (weil es dein Überleben sichert) den Weg, den deine Bezugsperson mag – und der andere wird dunkel. 
Nur weil wir ihn nicht mehr aktiv verkörpert heisst das aber nicht, dass er weg ist! 

All die Gefühle, Verhaltensweisen, Gedanken und Glaubenssätze die deine Zugehörigkeit in Gefahr bringen könnten, werden unbewusst abgespalten, in Kisten verpackt und in einen großen Wandschrank verbannt – wo sie ihr Eigenleben führen. Auch alles was zu traumatisch ist, um damit fertig zu werden. Erinnerungen werden maximal zerkleinert, das Bild wird vom Sound, vom Geruch, vom Zeitpunkt, vom Gefühl, von der Reaktion gespalten und die einzelnen Teile werden unsortiert in den Schrank gelegt. So kommt es zum Beispiels dass du etwas riechst, was dir ein ganz ungutes Gefühl im Magen bereitet und du überhaupt nicht weißt warum – weil du den Rest der Erinnerung nicht findest. 

Schattenarbeit bedeutet auf die Suche nach den einzelnen Teilen zu gehen, sie zu der gesamten Erinnerung zusammenzusetzen, sie zu durchleben und so verarbeiten zu können, dir heute als Erwachsener das zu geben, was du damals gebraucht hättest, damit der gesamte Anteil, der zu dieser Erinnerung gehört wieder den Mut findet mit in dein Bewusstsein zu kommen.

Es bedeutet das Außen wahrzunehmen und zu schauen was mit dir räsoniert, was dich ärgert, was körperliche Reaktionen in die hervorruft und zu fühlen was da ist – auch und gerade dann, wenn es weh tut. 

Der Schatten beinhaltet aber nicht nur “negatives” – denn manchmal lehnen wir Aspekte von uns selbst ab, die unfassbar wertvoll sind – weil sie irgendwann zu Ablehnung geführt haben. Männer und Emotionen. Frauen und Grenzen setzen. Es kann sein, dass jemand nicht mit deinem Selbstbewusstsein umgehen konnte, oder mit deinen Träumen und Visionen und dir sagte du seist eingebildet oder überheblich – woraufhin du den Part von dir, der sich selbst für Erfolge und Wünsche feiert, abgespalten hast. Wir verurteilen an anderen immer das was wir uns zuerst selbst verboten haben.

-> Dieser Satz ist wichtig: Du kannst nur an anderen ablehnen oder bewerten, was du zuerst an dir selbst abgelehnt und bewertet hast. Denn sonst würde es dir ja gar nicht in den Sinn kommen das zu tun.
Wenn du zum Beispiel jeden Tag sagst “Mein Leben ist der Hammer! Ich kann alles schaffen was ich will!” und das auch wirklich so meinst, dann wirst du jetzt nicken und denken ja, tu ich. Oder du fühlst ein zynisches Lächeln in deinen Gedanken, “ja, kann ich wenn ich will, geht aber nicht weil…” – beides ist zuerst in dir.

Wie findest du deine Schattenaspekte?

Oder: Der Grad deines Wachstums ist proportional zu dem Maß an Wahrheit, das du über dich ertragen kannst. 

Deine Schattenanteile wollen nicht im Schrank sein. Das Ziel der Spiritualität ist nicht die Erleuchtung = zumindest nicht in dem Sinne, als dass du nur noch Licht und Liebe bist – SONDERN EINHEIT. Authentizität. Und deshalb siehst du deine Schattenanteile in anderen Menschen. Vor allem da, wo du deine Ängste draufpackst, deine Meinung, deine Abwertung – obwohl die Person  und ihr Handeln nichts mit dir zu tun hat. 

Nimm dir ein Blatt oder ein Notizbuch und beantworte jede Woche folgende Fragen für dich:

1 Was bewundere ich an anderen Menschen, das ich mir selbst nicht zugestehe? Was finde ich richtig toll an ihnen? 

2 Von welchen Gefühlen sprichst du als “schlecht”? Eifersucht? Neid? Missgunst? Welche Emotionen versucht du möglichst zu vermeiden und wirst vielleicht sogar richtig wütend, wenn dir jemand sagt du hättest sie?

3 Was denkst du über Menschen, die ein anderes Leben führen als du? 

4 Was nervt dich an anderen Menschen ganz besonders, obwohl es eigentlich nichts mit dir zu tun hat? Ein Beispiel: Eine Influencerin erzählt jeden Tag auf Instagram wie sportlich sie ist, hat Übergewicht und postet nur Chips und Schokolade. Macht das was mit dir? Wenn sich jemand auf den sozialen Medien feiert, was macht das mit dir? 

5 Welche Verhaltensweisen oder Eigenschaften lösen was in dir aus, was dir nicht wirklich bewusst ist? Wo zeigst du eine starke emotionale Reaktion, die rational betrachtet eigentlich gar nicht o dramatisch ist?

Das sind deine Kisten. ❤️
Beginne damit genau diese Aspekte, jedesmal wenn du sie woanders siehst, mit liebevollem Blick wahrzunehmen und dir gleichzeitig zu sagen: Just like me. 

Wenn du lernen möchtest dich WIRKLICH selbst zu lieben, darfst du damit beginnen dich selbst zu sehen – so wie du wirklich bist. Mit allem was dazu gehört. Und genau dort mit der Liebe zu starten. Du wirst sehen: Die Hebelwirkung ist enorm!

DU WILLST RICHIG TIEF GEHEN?

Ich begleite dich gerne. Denn alles was ich dir hier mitgeben kann bezieht sich auf die rationale Ebene. Im Mentoring zeige ich dir, wie du wirklich tief gehst und auf der emotionalen Ebene nicht nur die Erinnerungen und Wurzeln zu deinem heutigen Leben findest, sondern auch neu aussähen und wachsen lassen kannst. Wie du auf emotionaler Ebene Wunden, die vor vielen Jahren entstanden sind, heilen kannst. Ganz ohne Hilfe und in deinem Tempo, immer wenn du es brauchst.

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Wir treffen uns jeden Monat Live zu einem anderen Thema und arbeiten so gemeinsam an deiner Zukunft.

Bindungsverhalten, Triggerbewältigung, Kommunikation und Grenzen setzen sind nur ein paar der aktuellen Themen.

Emotionen

Der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht und wieso beide wertvolle Botschafter sind

“Ich kenne keinen Neid” hast du vielleicht auch schon mal gehört und dich dabei gefragt: Bin ich ein schlechter Mensch? …ich kann dich beruhigen: Jeder Mensch empfindet hin und wieder Neid – aber labelt das Gefühl anders, weil Neid so negativ behaftet ist. Dabei ist es vor allem Menschen mit geringem Selbstwert, nein vor allem einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit bekannt. Und besonders für diese Menschen doppelt schlimm, denn wir verurteilen uns nicht nur dafür, dass andere “besser” sind als wir – sondern auch noch dafür, dass wir Neid empfinden 😀 

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Anteile

Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?
Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche.

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Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN?

– SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS?

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass du dich nach Treffen mit Freunden manchmal selbst anzweifelst. So oder so gehen diese Situationen mit zwei Gefühlen einher. Das eine ist vielen bewusst (nicht nein oder absagen aufgrund von Schuldgefühlen) das andere ist tiefer. Nicht performen zu können. Nicht liefern zu können. Weil das was ist nicht reicht. Schuld, oder das Gefühl von Schuld entsteht vor allem dann, wenn wir denken, wir hätten etwas getan oder gesagt, das gesellschaftlich nicht gewünscht ist. Okay, soweit klar. Und dann kommt das Gefühl, das uns komplett die Energie aussaugt: Scham. Auf Schuld folgt bei geringem Selbstwert sehr schnell die Scham – weil Schuld für uns gleichzeitig Ausschluss bedeutet. 

Schon ganz ganz früh lernen wir, was gut und was schlecht ist. Gut und schlecht liegt allerdings im Auge des Betrachters – wenn ein Vater seinen Sohn schlägt, weil er der Meinung ist, das ist wichtig und nötig, dann hält er sich für einen guten Vater. Oder wenn die Mutter super gestresst ist, weil sie von der Arbeit kommt, keine Sekunde mehr hat, um dem Kind zuzuhören, schreit und sich Ruhe wünscht, ist das für sie gut – weil sie gearbeitet hat und den Unterhalt sichert. Du siehst, gut und schlecht ist hier eine Sache der Perspektive. 

Als Kind können wir nicht beurteilen, ob unsere Eltern im Recht sind oder nicht. Und so werden wir sozialisert und getadelt, manchmal auch für etwas, das uns selbst nichts nutzt, aber unserer Gesellschaft in diesem Moment (unseren Eltern). Wir denken bis zum etwa 7. oder 8. Lebensjahr, dass alles was passiert, die Laune der Eltern, automatisch mit uns zu tun haben muss. Und so kann es sein, dass wir Situationen anders interpretieren als vom Umfeld beabsichtigt. Du redest zb gerne und viel, teilst dich gerne mit und dein Elternteil ist super genervt und sagt dir das auch so – wir verstehen nicht, dass das nichts mit uns zu tun hat. Wir spüren den Tadel, die Ablehnung und verinnerlichen das. Genauso wenn wir Nein sagen, nicht leisten, uns widersetzen und dafür getadelt werden. 

Das ist Sozialisierung = wir verinnerlichen, internalisieren diesen Tadel und ersetzen im Laufe des Lebens die Stimme der Eltern durch den inneren Kritiker im Kopf und beginnen uns selbst für Dinge zu tadeln = so auch für viel Reden beispielsweise.

Die externe Bestrafung wird durch Selbstregulation ersetzt, die auf den Glaubenssätzen der früheren Interpretationen und anerzogenen Werte und Normen basiert.

Jedesmal, wenn du einem dieser Glaubenssätze nicht entsprechen kannst, bestrafst du dich selbst durch Abwertung.
= dein innerer Kritiker
Und kommst so irgendwann an den Punkt, dass mit dir ja grundsätzlich etwas nicht stimmen kann – und die Scham betritt die Bühne.

Schuld bezieht sich auf eine Handlung, Scham bezieht sich direkt auf deinen Selbstwert.

Schuld resultiert aus Grundüberzeugungen aus der Sozialisierung, die wir als Kinder durchlebten. 

Und weil wir als Kinder bedingungslos glauben was uns beigebracht wird, denken wir, dass wir wirklich eine Strafe verdienen, wenn wir den Normen nicht entsprechen.

Besonders deutlich wird das, wenn ich mit Menschen über ihre Zukunft spreche. Ich hatte ein Gespräch mit jemandem, der sagte er wolle reich werden, einen Ferrari fahren, ein Unternehmen leiten. Und ich fragte näher nach: Wieso machst du es denn nicht? Und er kam mit 100 Gründen um die Ecke, bis ich irgendwann fragte: Glaubst du denn, dass du es verdienst reich zu sein? – Und seine Antwort war: Ich verdiene gar nichts , ich war nur auf der Hauptschule. – Und in dem Moment flossen bei uns beiden Tränen. Ein so ehrlicher Moment.

Meine Einladung an dich:

Was glaubst du über dich?
Glaubst du, dass du liebenswert bist?
Versteckst du Eigenschaften an dir?

Schuld und Scham dienen uns – auch wenn sie uns nerven und sich kacke anfühlen. WARUM? Weil sie unsere Zugehörigkeit garantieren. Harmonie wahren. Und uns in der Komfortzone halten. 

To Do´s:

  • Finde heraus, für welche Verhaltensweisen du andere bestrafst. Was wertest du an anderen krass ab? Das sind schon mal genau die Punkte, die du an dir auch ablehnst und für die du dich selbst auch runter machst.
  • Mach dir eine Liste mit den Eigenschaften, die deine Eltern früher an dir getadelt haben. Wo tadelst du dich heute für die selben?
  • Wenn du dich schuldig fühlst, schau dir genau an was wirklich DEIN Part an der Situation ist. 
  • Es ist wie es ist. Wir fühlen uns oft schuldig weil wir der Meinung sind, wenn wir damals anders gehandelt oder reagiert hätten, dann wäre alles anders geworden. Ist es aber nicht. Es ist wie es ist.
  • Schenke dir Liebe. Wenn du dich schuldig fühlst und dich gleichzeitig noch beschimpfst, weil du dich schuldig fühlst, macht es die Selbstablehung, vor allem des Parts der so sehr nach Hilfe ruft, noch schlimmer.
Emotionen

Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN? – SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS? Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass

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Anteile

Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?
Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche.

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ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

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Der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht und wieso beide wertvolle Botschafter sind

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN NEID UND EIFERSUCHT
UND WIESO BEIDE WERTVOLLE BOTSCHAFTER SIND,
DIE JEDER MENSCH EMPFINDET

“Ich kenne keinen Neid” hast du vielleicht auch schon mal gehört und dich dabei gefragt: Bin ich ein schlechter Mensch? …ich kann dich beruhigen: Jeder Mensch empfindet hin und wieder Neid – aber labelt das Gefühl anders, weil Neid so negativ behaftet ist. Dabei ist es vor allem Menschen mit geringem Selbstwert, nein vor allem einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit bekannt. Und besonders für diese Menschen doppelt schlimm, denn wir verurteilen uns nicht nur dafür, dass andere “besser” sind als wir – sondern auch noch dafür, dass wir Neid empfinden 😀 

Lass mich dich hier mal abholen….

Neid ist der tiefe, starke Wunsch nach etwas, das jemand anderes hat/besitzt/erlebt, von dem wir denken, dass wir es nicht haben/besitzen/erleben können. Etwas, von dem du denkst, dass es für dich nicht möglich ist.
Eifersucht (eine Emotion die häufig zusammen mit Neid auftritt) ist die Angst vor dem Verlust von etwas, das von hohem Wert für uns ist (materiell, emotional, etc).

Also Neid = wir wollen bekommen, was wir nicht haben
Eifersucht = wir wollen behalten, was wir haben 
…ABER in beiden Szenarien fühlen wir uns machtlos. Wenn wir uns nun dem Paradigma hingeben, dass beide Emotionen “falsch” seien (sogar eine Sünde), dann sind wir total am Arsch – denn es sind Emotionen wie Wut, Trauer und Freude auch und damit Wegweiser und Indikatoren für Wünsche und Bedürfnisse in uns. 

Nun nutzt du meist folgende 2 Möglichkeiten, um den Schmerz zu lindern, dass du das was du willst nicht hast und deiner Meinung nach auch nicht erreichen kannst:  

1- Du beschneidest dich selbst, indem du den Part von dir unterdrückst/leugnest, der den Wunsch hat indem du den Wunsch abstreitest/leugnest/unterdrückst und es an anderen Menschen abwertest
(“wenn sie meint sie muss sich so ne Tasche kaufen” “sie tut so als würde bei ihr immer alles gut laufen” “ich will überhaupt nicht dies und das, ist eh voll scheisse”)

2- ODER du unterdrückst und leugnest den Wunsch, indem du dich selbst abwertest. (“Da muss man für studiert haben” “Meine Beine sind da viel zu dick für” “Ich kann sowas doch gar nicht”)

Natürlich kannst du diese beiden Möglichkeiten auch in anderen Situationen nutzen, weil es Bewältigungsmechanismen sind. Wie Schuhe, die du je nach Situation anziehen kannst. 

Beide Emotionen entstehen aus einem Vergleichsdenken. Das Ego (alles was mit ich, mir, oder meins beginnt) erschafft und definiert sich aus der Abgrenzung von anderen. Das Ego nimmt eine Bedrohung war, indem es uns vergleicht. Und hier ist der Punkt: Vergleicht mit wem? In was? Auf Basis welcher Attribute? 

Und das dürfen wir herausfinden. Denn wir vergleichen uns nur, wenn wir uns in einem Zustand des Mangels sehen. 

Stell dir folgende Fragen:

1- Was von dem, was ich so sehr wünsche, habe ich bereits? Nutze hier zB ein Dankbarkeitsglas, eine Liste, ein Journal. 

2- Was ist es GENAU, das du begehrst? Beide Emotionen zeigen uns unbewusste Wünsche und Bedürfnisse auf. Wie ehrlich kannst du zu dir selbst sein?

3- Sieh dich. Das bedeutet, wenn du Eifersucht oder Neid empfindest und es leugnest, treibst du dich noch mehr in die Eifersucht und den Neid. Weil du dich schuldig fühlst, du dir selbst noch mehr suggerierst und dich darin bestätigt nicht liebenswert zu sein – ich meine, wie kannst du liebenswert sein, wenn du solch widerwärtige Emotionen empfindest?? (IRONIE)

4- Arbeite an deinem Selbstwert. Wer bist du? Wofür stehst du? Was sind deine eigenen Werte? Ist das was du begehrst wirklich etwas, das aus DIR kommt? Oder ist es, weil du denkst, dass “man” das so macht, oder dass du dann endlich glücklich bist?

5- Zu äußern, was du Begehrst, ist absolut gut!

Es gibt in vielen Kreisen den Irrglauben,
dass Neid automatisch beinhaltet, dass du etwas jemand anderem nicht gönnst
– aber das ist Missgunst.

 

Emotionen

Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN? – SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS? Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass

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Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?
Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche.

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ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

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Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

WARUM EIGENTLICH LIEBER GANZ ALS GUT
– UND WAS DEIN EMPFINDEN VON INNERER ZERISSENHEIT DAMIT ZU TUN HAT 

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?

Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche. Der Moment, in dem wir unsere eigenen inneren Bedürfnisse leugnen, unterdrücken und übergehen und genau dann eben einen Anteil von uns selbst abspalten und wie etwas, mit dem wir nichts zu tun haben wollen, in den Schrank sperren. 

Jeder von uns durchläuft  in den ersten Jahren des Lebens eine bestimmte Konditionierung, einen Sozialisierungsprozess. Hier lernen wir was “gut” der “schlecht” ist, was sich gehört, was “man” macht und was nicht, Normen, Werte etc. und alles was dem widerspricht wird “bestraft” (auf die eine oder andere Art und Weise). Daraus entsteht die Selbstregulation = Sammelbegriff für Fähigkeiten, mit denen Menschen ihre Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern. (Wikipedia) Und diese Regulation ist im Prinzip das Bestrafungs- und Verurteilungssystem der Erziehung verinnerlicht als diese innere Stimme, mit der wir uns selbst verurteilen. 

Und hier entstehen tiefe Glaubenssätze, die oftmals so tief sitzen, dass wir sie nie mehr hinterfragen und/oder gar nicht erst darauf kommen, dass Geschehnisse im Außen von hier verursacht wurden. Diese 4 Glaubenssätze sind besonders verheerend:

1. Ich verdiene Bestrafung

2. Ich verdiene es zu leiden

3. Ich verdiene es nicht glücklich zu sein

4. Ich verdiene es nicht geliebt zu werden

Vielleicht denkst du jetzt:
Häää wer denkt denn sowas, das ist doch Unsinn,
aber stell dir kurz folgende Fragen:
Hast du schon mal nach einem ausschweifenden Abend Schuldgefühle gehabt?
Hast du dich schon mal gefragt ob du in einer Runde zu viel oder zu laut geredet hast?
Hast du schon mal gehungert, oder extra Cardio gemacht, dir selbst sowas gesagt wie “ich mit meiner Plautze” weil du viel Eis oder Pizza gegessen hast?
Nimmst du Komplimente an?
Machst du dich vor anderen über dich selbst lustig? Sagst du Dinge wie “Ich bin selbst schuld” wenn jemand anders dir Unrecht tut?
…nun. Hier sind wir. Alles, was dafür sorgen könnte, dass jemand anders diese Glaubenssätze für uns bestätigt, wird versteckt. Auch wenn es das gar nicht müsste.

Um uns anzupassen spalten wir schon sehr früh Verhaltensweisen und innere Anteile von uns ab, die eben genau durch dieses System dafür sorgen könnten, dass jemand uns blöd findet. Wir verleugnen sie, unterdrücken und verstecken sie – und hier ist der Punkt – AUCH WENN das System gar nicht WAHR ist! Denn wenn wir uns unsere Eltern mal anschauen, die Zeit in der sie groß wurden, die Zeit, in der unsere Großeltern groß wurden, sind die Normen und Werte dieser Zeiten wohl kaum mehr etwas, das du und ich heute anstreben. (Sonst wärst du nicht hier und würdest diesen Text lesen)

Wir haben nie hinterfragt ob es wirklich richtig ist sich selbst für den Beruf aufzuopfern. Sich für die Eltern aufzuopfern, sich leise zu verhalten obwohl man laut sein will, zu schweigen, obwohl man anderer Meinung ist, Tränen zu unterdrücken, sich zu Sorgen was “die Leute” denken, oder ob den Eltern deine Erziehungsmethoden gefallen. Also was ist denn richtig oder falsch? Was ist denn gut und schlecht? 

In der Zeit, in der wir eigentlich damit beschäftigt sein sollten herauszufinden wer wir sind, welche Werte DU wirklich leben willst, welche Ziele und Träume DU hast, waren wir damit beschäftigt uns auf ein System vorzubereiten (Schule, Abi, Uni etc… und dann 50 Std/Woche Karriere weil so wichtig) . Und da stehen wir nun und fühlen uns unvollständig. Legen Verhaltensweisen an den Tag die wir nicht verstehen und tragen emotionale Wunden mit uns rum, die es so schwer machen Beziehungen einzugehen. In Liebe mit den Eltern zu sein. Im Job auf den Tisch zu hauen. 

Lieber ganz als gut heisst, dass du diese unterdrückten und verleugneten Anteile suchen darfst, sie einlädst an den Tisch in dir und ihnen zuhörst. Was ist es, das dein inneres Kind damals gebraucht hätte, um nicht im Schrank versteckt zu werden? Was brauchst du, um Nein zu sagen? Integration. Damit du wieder ein Ganzes bist – anstatt ein Zerrissenes, das für die anderen gut ist.

Emotionen

Der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht und wieso beide wertvolle Botschafter sind

“Ich kenne keinen Neid” hast du vielleicht auch schon mal gehört und dich dabei gefragt: Bin ich ein schlechter Mensch? …ich kann dich beruhigen: Jeder Mensch empfindet hin und wieder Neid – aber labelt das Gefühl anders, weil Neid so negativ behaftet ist. Dabei ist es vor allem Menschen mit geringem Selbstwert, nein vor allem einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit bekannt. Und besonders für diese Menschen doppelt schlimm, denn wir verurteilen uns nicht nur dafür, dass andere “besser” sind als wir – sondern auch noch dafür, dass wir Neid empfinden 😀 

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Anteile

Was bedeutet “Lieber ganz als gut”?

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als “schlecht” oder “undankbar” oder “anstrengend” oder oder oder… zu gelten?
Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche.

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ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst.