Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Quality Time für dich mit der Pranamat ECO

AKUPRESSUR

Mein erster Gedanke war „Tut das nicht weh?“ und mein zweiter „Wie kann es dann entspannend sein?“. Meine Neugierde hat überwogen und nach ein paar Wochen nutze ich die Pranamat ECO mehrfach in der Woche. Ich fühle mich erfrischt und entspannt im Körper, beruhigt und klarer in meinem Geist. Aber lass uns ein bisschen weiter vorne anfangen…

Was ist eigentlich Akupressur?

Diese Technik der Massage kommt ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin und basiert auf der Stimulation verschiedenster Druckpunkte im Körper. Im Vergleich zur Akupunktur verletzt die Akupressurmatte die Haut nicht, fühlt sich aber dennoch wie eine Nagelmatte an. Die Stimulation dieser Akupressurpunkte im Körper aktiviert den Energiefluss und lindert so Schmerz und Druck, wie beispielsweise Rücken- und Verspannungsschmerzen.

Die Pranamat ECO macht sich dieses Wissen zu Nutze, indem sie einzigartige kleine Lotusblüten mit Blattspitzen besitzt, deren Anordnung dementsprechend durchdacht ist.
Die Blüten sind spitz genug, um die Akupressurpunkte des Körpers zu aktivieren,
aber nicht so spitz, dass sie dich verletzten. 

Für mich war die Akupressurmatte im Test deshalb so wichtig, weil ich öfter mit Verspannungen durch Stress zu tun habe.

Also nehme ich dich mit in meine Erfahrungen mit der Pranamat ECO:

Die Pranamat ECO macht sich dieses Wissen zu Nutze, indem sie einzigartige kleine Lotusblüten mit Blattspitzen besitzt, deren Anordnung dementsprechend durchdacht ist.
Die Blüten sind spitz genug, um die Akupressurpunkte des Körpers zu aktivieren,
aber nicht so spitz, dass sie dich verletzten. 

Für mich war die Akupressurmatte im Test deshalb so wichtig, weil ich öfter mit Verspannungen durch Stress zu tun habe.

Also nehme ich dich mit in meine Erfahrungen mit der Pranamat ECO:

DIE PRANAMAT ECO IM TEST

Katharina_Pranamat_Eco_Jenny_Egerer_Fotografie-65
Katharina_Pranamat_Eco_Jenny_Egerer_Fotografie-67

Mein erstes Mal auf der Pranamat hat ungefähr so ausgesehen wie auf den Bildern hier.

Gerade im ersten Moment piekst es merklich und ich hab mich gefragt ob ich das wirklich richtig mache
(Spoiler: Du kannst nichts falsch machen, wenn du einfach die Anleitung befolgst und dich drauf legst).

Nach ein paar tiefen Atemzügen breitet sich eine angenehme Wärme aus und du kannst wahrnehmen, wie die Durchblutung angeregt wird.
Auf diese Wärme folgt mit jedem Atemzug mehr und mehr Entspannung.  

Was mir ganz persönlich sehr positiv aufgefallen ist, war die Wirkung auf meinen Geist.

Mein Kopf war so beschäftigt mit der Frage „Piekst es noch? Entspannt es sich schon?“ , dass ich für ein paar Minuten ganz bei mir und meinen Empfindungen war. Ganz im Hier und Jetzt. Und als ich einmal lag und sich Anspannung in Entspannung umwandelte, hatte ich keine Ablenkung. 

Der körperliche Effekt ist sofort spürbar, aber auch der Effekt, den es auf dein Stresslevel und deinen Geist hat, ist bemerkenswert. 

 

DIE ANWENDUNG

Seit ein paar Wochen nutze ich sie sehr gerne, wenn ich Verspannungen oder Stress spüre,
oder auch kurz vor und während der Periode. An manchen Tagen ist mir die Stimulation auf nackter Haut zu viel,
dann ziehe ich einfach ein Top oder ein Tshirt an und lege mich damit auf die Matte. 

Meine Empfehlung ist ganz klar auf das Smartphone während dieser Zeit zu verzichten und dir diesen Moment wirklich in Präsens zu schenken.Je nach verfügbarem Zeitfenster variiert meine Nutzung zwischen 10 bis hin zu 30 Minuten.

Wenn in dieser Zeit viele Gedanken bei dir hochkommen, kannst du dir danach vielleicht noch ein paar Minuten zum Aufschreiben neben. 

WIESO PRANAMAT ECO

Ich lege bei allem was ich nutze großen Wert auf die Qualität und auf die Produktionsweise. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle unseren Beitrag zu einer fairen und gesunden Gesellschaft beitragen können, wenn wir darauf achten, was wir konsumieren. 

Mich begeistert an dieser Stelle, dass die Pranamat als einzige Akupressurmatte in Europa (genauer gesagt in Lettland)  hergestellt wird, was die Transportwege kurz hält und ethische sowie qualitative Standards sicherstellt. 

Der Kern der Matte besteht aus Kokosfasern, die ohne das Zutun von Chemikalien resistent gegen Schimmel und Geruch sind. Der Bezug ist aus reinem Leinenstoff und die Matte OEKO-TEX zertifiziert.

Die Blüten der Matte sind aus dem umweltfreundlichsten Plastik, das es gibt – sogenannter HIPS Kunststoff. 

Gerade bei so körpernaher Nutzung wie hier gibt mir das ein gutes Gefühl. Ich mag die Mission hinter Pranamat, Wellness durch Akupressur zu jedem nach Hause zu bringen und einen Beitrag für unsere Welt zu leisten.

Ich lege bei allem was ich nutze großen Wert auf die Qualität und auf die Produktionsweise. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle unseren Beitrag zu einer fairen und gesunden Gesellschaft beitragen können, wenn wir darauf achten, was wir konsumieren. 

Mich begeistert an dieser Stelle, dass die Pranamat als einzige Akupressurmatte in Europa (genauer gesagt in Lettland)  hergestellt wird, was die Transportwege kurz hält und ethische sowie qualitative Standards sicherstellt. 

Der Kern der Matte besteht aus Kokosfasern, die ohne das Zutun von Chemikalien resistent gegen Schimmel und Geruch sind. Der Bezug ist aus reinem Leinenstoff und die Matte OEKO-TEX zertifiziert.

Die Blüten der Matte sind aus dem umweltfreundlichsten Plastik, das es gibt – sogenannter HIPS Kunststoff. 

Gerade bei so körpernaher Nutzung wie hier gibt mir das ein gutes Gefühl. Ich mag die Mission hinter Pranamat, Wellness durch Akupressur zu jedem nach Hause zu bringen und einen Beitrag für unsere Welt zu leisten.

Katharina_Pranamat_Eco_Jenny_Egerer_Fotografie-170

WORAUF DU DICH FREUEN DARFST

Ich weiß, mein Rücken sieht verrückt aus auf dem Bild – aber das Gefühl ist wie nach einem langen, erholsamen Schlaf. Gerade wenn du unter Rückenschmerzen leidest, ist diese Matte ein wunderbares Tool für dich.

Pranamat ECO bietet übrigens 5 Jahre Garantie auf deren Produkte.

Und falls dich das alles hier jetzt neugierig gemacht hat und diese wunderbare Gelegenheit für dich nutzen möchtest, kommst du hier zum speziellen Angebot von Pranamat ECO: https://pranamat.de/katharinareinhart

WORAUF DU DICH FREUEN DARFST

Ich weiß, mein Rücken sieht verrückt aus auf dem Bild – aber das Gefühl ist wie nach einem langen, erholsamen Schlaf. Gerade wenn du unter Rückenschmerzen leidest, ist diese Matte ein wunderbares Tool für dich.

Pranamat ECO bietet übrigens 5 Jahre Garantie auf deren Produkte.

Und falls dich das alles hier jetzt neugierig gemacht hat und diese wunderbare Gelegenheit für dich nutzen möchtest, kommst du hier zum speziellen Angebot von Pranamat ECO: https://pranamat.de/katharinareinhart

Hast du eine Frage dazu oder generell?
Dann melde dich gerne bei mir unter hello@katharina-reinhart.de
oder direkt bei Pranamat ECO unter info@pranamat.de 

Ganz viele Liebe für dich ❤️ 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

enmeshment Trauma / Verstrickung in der Familie

„ABER DANN IST ER SAUER“,
„WIE KANNST DU DAS DEINER FAMILIE ANTUN“,
„ICH KANN MICH SO SCHLECHT VON DER LAUNE ANDERER ABGRENZEN“

Wahrscheinlich hast du genau das in deiner Kindheit gelernt. Zu fragen: Kann ich was für dich tun? Hab ich was falsches gesagt? Ist wirklich alles okay? 

Ich erkläre dir, was genau das Enmeshment Trauma ist bzw wie starke Verstrickung innerhalb der Familie zu einem Trauma führen kann:

Ein Kleinkind sitzt im Stuhl und soll essen. Es ist satt und schiebt den Löffel weg – die Mutter schiebt den Löffel in den Mund und zwingt das Kind zu essen (warum auch immer „es hat heute noch nicht genug gehabt“ welche Gründe es immer dafür geben mag..). 
Ein andere Kind kommt aus der Schule und hat einen blauen Brief bekommen. Die Mutter beginnt zu weinen und sagt „wie kannst du mir das antun, ich hab doch alles für dich getan! Du bringst mich noch ins Grab! Wege dir bekomme ich graue Haare!“ (oh ja, wir wissen dass graue Haare für unser Eltern so ein Ding sind, va. für Mütter).
Die Eltern trennen sich, das Kind bleibt bei der Mutter und beginnt das Kind als „best friend“ zu sehen – teilt mir dem Kind unangebrachte Informationen über das eigene Liebesleben, Sorgen über die finanzielle Situation, den Ärger über den Vater – und auch umgekehrt – nicht nur Mütter ja, also natürlich geht das alles auch umgekehrt. 

Das Kind befindet sich in einer Rolle, die es nicht erfüllen kann, weil ihm die emotionale Distanz zur Bezugsperson fehlt UND die emotionale Reife. Es fühlt sich zerrissen, zwischen der Selbstfindung und gleichzeitig dem Gefühl, besonders zu sein, wichtig zu sein. „Wenn ich mich um meine Bezugsperson kümmere, bekomme ich Lob und Anerkennung, ich bin besonders“ – klar, fühlt sich gut an.

Das führt dazu, dass das Kind kein echtes Selbstbild entwickeln kann – weil es sich selbst und den eigenen Wert immer nur in Verbindung mit der Erfüllung der Bedürfnisse anderer erfahren kann. Autonomie wird unterdrückt und eine emotionale Abhängigkeit voneinander erschaffen.

Autonomie innerhalb eine sozialen Gruppe (Familie, Freundeskreis, etc) ist essentiell, um ein gesundes Ich zu entwickeln, das Grenzen hat und diese auch ohne Schuld setzen und halten kann.

Autonomie definiert Grenzen, die wir in Relation zu anderen Menschen haben. Das Verstrickungstrauma passiert dann, wenn diese Grenzen nicht gesehen werden (wollen), überschritten werden (auch wiederholt) und jeder Versuch sich aus der Verstrickung zu lösen mit emotionaler Erpressung und Ausgrenzung, Bestrafung und/oder anderen Konsequenzen bestraft wird.

Kurz gesagt: Enmeshment ist das Bestehen auf Gemeinschaftlichkeit und Gemeinsamkeit, wo persönliche Grenzen verschwimmen, wo das Kind in die Bedürfnisse der Eltern verstrickt ist und wenn es sich dort befreien will als der Sündenbock gilt.

„ABER DANN IST ER SAUER“, „WIE KANNST DU DAS DEINER FAMILIE ANTUN“, „ICH KANN MICH SO SCHLECHT VON DER LAUNE ANDERER ABGRENZEN“

Wahrscheinlich hast du genau das in deiner Kindheit gelernt. Zu fragen: Kann ich was für dich tun? Hab ich was falsches gesagt? Ist wirklich alles okay? 

Ich erkläre dir, was genau das Enmeshment Trauma ist bzw wie starke Verstrickung innerhalb der Familie zu einem Trauma führen kann:

Ein Kleinkind sitzt im Stuhl und soll essen. Es ist satt und schiebt den Löffel weg – die Mutter schiebt den Löffel in den Mund und zwingt das Kind zu essen (warum auch immer „es hat heute noch nicht genug gehabt“ welche Gründe es immer dafür geben mag..). 
Ein andere Kind kommt aus der Schule und hat einen blauen Brief bekommen. Die Mutter beginnt zu weinen und sagt „wie kannst du mir das antun, ich hab doch alles für dich getan! Du bringst mich noch ins Grab! Wege dir bekomme ich graue Haare!“ (oh ja, wir wissen dass graue Haare für unser Eltern so ein Ding sind, va. für Mütter).
Die Eltern trennen sich, das Kind bleibt bei der Mutter und beginnt das Kind als „best friend“ zu sehen – teilt mir dem Kind unangebrachte Informationen über das eigene Liebesleben, Sorgen über die finanzielle Situation, den Ärger über den Vater – und auch umgekehrt – nicht nur Mütter ja, also natürlich geht das alles auch umgekehrt. 

Das Kind befindet sich in einer Rolle, die es nicht erfüllen kann, weil ihm die emotionale Distanz zur Bezugsperson fehlt UND die emotionale Reife. Es fühlt sich zerrissen, zwischen der Selbstfindung und gleichzeitig dem Gefühl, besonders zu sein, wichtig zu sein. „Wenn ich mich um meine Bezugsperson kümmere, bekomme ich Lob und Anerkennung, ich bin besonders“ – klar, fühlt sich gut an.

Das führt dazu, dass das Kind kein echtes Selbstbild entwickeln kann – weil es sich selbst und den eigenen Wert immer nur in Verbindung mit der Erfüllung der Bedürfnisse anderer erfahren kann. Autonomie wird unterdrückt und eine emotionale Abhängigkeit voneinander erschaffen.

Autonomie innerhalb eine sozialen Gruppe (Familie, Freundeskreis, etc) ist essentiell, um ein gesundes Ich zu entwickeln, das Grenzen hat und diese auch ohne Schuld setzen und halten kann.

Autonomie definiert Grenzen, die wir in Relation zu anderen Menschen haben. Das Verstrickungstrauma passiert dann, wenn diese Grenzen nicht gesehen werden (wollen), überschritten werden (auch wiederholt) und jeder Versuch sich aus der Verstrickung zu lösen mit emotionaler Erpressung und Ausgrenzung, Bestrafung und/oder anderen Konsequenzen bestraft wird.

Kurz gesagt: Enmeshment ist das Bestehen auf Gemeinschaftlichkeit und Gemeinsamkeit, wo persönliche Grenzen verschwimmen, wo das Kind in die Bedürfnisse der Eltern verstrickt ist und wenn es sich dort befreien will als der Sündenbock gilt.

Anzeichen für Enmeshment:

  1. Fehlende emotionale und körperliche Grenzen
  2. Es geht nicht darum, was für jemanden individuell das Beste ist,
    sondern immer für alle oder das Oberhaupt der Familie
  3. Du fühlst dich für die Gefühle anderer verantwortlich
    und/oder wirst dafür verantwortlich gemacht
  4. Du wirst stark kritisiert, emotional manipuliert und/oder unterschwellig erpresst,
    wenn du weniger Kontakt möchtest (nicht jede Woche anrufst, bei Familientreffen nicht dabei sein willst oder kannst, etwas tust,
    dass dich weiter weg von der Familie bringen könnte)
  5. Der Selbstwert deiner Eltern hängt davon ab
    ob und wie erfolgreich du bist (erfolgreich in ihrem Sinne, „womit hab ich das nur verdient“ „ich habe doch alles getan“)
  6. Deine Eltern sind sauer, wenn du Veränderungen in deinem
    Leben nicht mit ihnen teilst
  7. Das Leben deiner Eltern dreht sich um dein Leben
  8. Die Eltern versuchen dich dazu zu bringen ihrem Ideal von Leben
    zu folgen und belächeln deine eigenen Wünsche
  9. Die Eltern teilen Informationen mit dir,
    die eigentlich gar nicht für dich bestimmt sind.
    Vor allem in der Pubertät behandeln sie dich wie Freunde, fragen dich nach emotionalem Support oder sogar körperlichem Schutz und teilen unangebrachte persönliche Dinge mit dir
  10. Schuld und Scham werden genutzt, um den aktuellen Status aufrecht zu erhalten und die Verstrickung zu erhalten

 

Anzeichen für Enmeshment:

  1. Fehlende emotionale und körperliche Grenzen
  2. Es geht nicht darum, was für jemanden individuell das Beste ist,
    sondern immer für alle oder das Oberhaupt der Familie
  3. Du fühlst dich für die Gefühle anderer verantwortlich
    und/oder wirst dafür verantwortlich gemacht
  4. Du wirst stark kritisiert, emotional manipuliert und/oder unterschwellig erpresst,
    wenn du weniger Kontakt möchtest (nicht jede Woche anrufst, bei Familientreffen nicht dabei sein willst oder kannst, etwas tust,
    dass dich weiter weg von der Familie bringen könnte)
  5. Der Selbstwert deiner Eltern hängt davon ab
    ob und wie erfolgreich du bist (erfolgreich in ihrem Sinne, „womit hab ich das nur verdient“ „ich habe doch alles getan“)
  6. Deine Eltern sind sauer, wenn du Veränderungen in deinem
    Leben nicht mit ihnen teilst
  7. Das Leben deiner Eltern dreht sich um dein Leben
  8. Die Eltern versuchen dich dazu zu bringen ihrem Ideal von Leben
    zu folgen und belächeln deine eigenen Wünsche
  9. Die Eltern teilen Informationen mit dir,
    die eigentlich gar nicht für dich bestimmt sind.
    Vor allem in der Pubertät behandeln sie dich wie Freunde, fragen dich nach emotionalem Support oder sogar körperlichem Schutz und teilen unangebrachte persönliche Dinge mit dir
  10. Schuld und Scham werden genutzt, um den aktuellen Status aufrecht zu erhalten und die Verstrickung zu erhalten

 

Ein Trauma dieser Art entsteht nicht einfach durch Nähe, sondern durch Unterdrückung der Individualität und Autonomie im Rahmen dieser Nähe.

Ein Trauma aus einer starken Verstrickung entsteht nicht, wenn ihr euch einfach nah seid. Sondern dann, wenn du Anteile in dir, Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen unterdrücken und leugnen musst, um nicht abgelehnt zum erden. Um „gut“ zu sein. 

Es geht hier nicht um ein enges Verhältnis innerhalb der Familie – sondern um gegenseitige Abhängigkeit voneinander, das wiederholte Überschreiten von Grenzen und eben die Verstrickung in die Belange der Eltern. Das kann auch einfach sein, dass du vielleicht deine Geschwister groß ziehen musstest, deine Mutter ihren Liebeskummer mit dir geteilt hat, du in Probleme involviert wurdest, die gar nicht für dich sein sollten. Verstrickung ist nicht gleich Nähe – außer die Nähe ist „erpresst“ und wird bei Ausbleiben gestraft – dann ja. 

Als erwachsener Mensch stehst du dann vor folgenden Problemen: 

  • Du fühlst dich für alles und jeden verantwortlich und ziehst dir selbst viel zu schnell „den Schuh an“. 
  • Du übernimmst ungefragt Aufgaben für andere, obwohl du selbst gar keine Zeit hast, eigentlich gar keine Kapazitäten dafür hast und dafür deine eigenen Bedürfnisse übergehst. 
  • Du hast krasse Schuldgefühle, wenn du jemandem absagen willst
  • Du holst dir extrem oft Rat bei deinen Eltern zu Themen, die sie gar nicht betreffen
  • Dein Sozialleben findet hauptsächlich oder zu einem großen Teil innerhalb der Familie statt
  • Es ist dir extrem wichtig, was deine Familie über dich und dein Leben (und alle darin enthaltenen Menschen) denkt
  • Du kannst dich sehr schwer von den Gefühlen anderer abgrenzen
  • Du versuchst für Menschen ihre Probleme zu lösen und den Weg für sie zu gehen, anstatt sie selbst gehen zu lassen
  • Du kannst keine Grenzen setzen
  • Du weißt gar nicht so richtig wer du wärst, ohne deine Familie und die Involvierung in diese Dynamiken

In Beziehungen zu anderen Menschen kann das so aussehen:

  • Du fühlst dich zu Menschen mit einer starken Persönlichkeit hingezogen, weil du direkt bereit bist dich selbst aufzugeben (großes Potential an einen Narzissten zu geraten)
  • Du kannst selbst toxisch werden, weil du dieses Verhalten auch von Partner:innen erwartest
  • Du wünschst dir Intimität und gleichzeitig Freiheit 

Es ist eine Art Entwicklungstrauma, weil die Person keine Möglichkeit hatte sich außerhalb der auferlegten Rolle zu erfahren. 

Ein Trauma aus einer starken Verstrickung entsteht nicht, wenn ihr euch einfach nah seid. Sondern dann, wenn du Anteile in dir, Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen unterdrücken und leugnen musst, um nicht abgelehnt zum erden. Um „gut“ zu sein. 

Es geht hier nicht um ein enges Verhältnis innerhalb der Familie – sondern um gegenseitige Abhängigkeit voneinander, das wiederholte Überschreiten von Grenzen und eben die Verstrickung in die Belange der Eltern. Das kann auch einfach sein, dass du vielleicht deine Geschwister groß ziehen musstest, deine Mutter ihren Liebeskummer mit dir geteilt hat, du in Probleme involviert wurdest, die gar nicht für dich sein sollten. Verstrickung ist nicht gleich Nähe – außer die Nähe ist „erpresst“ und wird bei Ausbleiben gestraft – dann ja. 

Als erwachsener Mensch stehst du dann vor folgenden Problemen: 

  • Du fühlst dich für alles und jeden verantwortlich und ziehst dir selbst viel zu schnell „den Schuh an“. 
  • Du übernimmst ungefragt Aufgaben für andere, obwohl du selbst gar keine Zeit hast, eigentlich gar keine Kapazitäten dafür hast und dafür deine eigenen Bedürfnisse übergehst. 
  • Du hast krasse Schuldgefühle, wenn du jemandem absagen willst
  • Du holst dir extrem oft Rat bei deinen Eltern zu Themen, die sie gar nicht betreffen
  • Dein Sozialleben findet hauptsächlich oder zu einem großen Teil innerhalb der Familie statt
  • Es ist dir extrem wichtig, was deine Familie über dich und dein Leben (und alle darin enthaltenen Menschen) denkt
  • Du kannst dich sehr schwer von den Gefühlen anderer abgrenzen
  • Du versuchst für Menschen ihre Probleme zu lösen und den Weg für sie zu gehen, anstatt sie selbst gehen zu lassen
  • Du kannst keine Grenzen setzen
  • Du weißt gar nicht so richtig wer du wärst, ohne deine Familie und die Involvierung in diese Dynamiken

In Beziehungen zu anderen Menschen kann das so aussehen:

  • Du fühlst dich zu Menschen mit einer starken Persönlichkeit hingezogen, weil du direkt bereit bist dich selbst aufzugeben (großes Potential an einen Narzissten zu geraten)
  • Du kannst selbst toxisch werden, weil du dieses Verhalten auch von Partner:innen erwartest
  • Du wünschst dir Intimität und gleichzeitig Freiheit 

Es ist eine Art Entwicklungstrauma, weil die Person keine Möglichkeit hatte sich außerhalb der auferlegten Rolle zu erfahren. 

Also was kannst du tun?

Lerne dich kennen – außerhalb dieser Rolle. Du kannst damit beginnen ein Gefühlstagebuch zu schreiben, morgens und abends zu notieren, was du denkst, was du fühlst – und das kannst du kommunizieren. Wenn du weißt was du fühlst und brauchst fällt es dir viel leichter Grenzen zu setzen und diese auch zu halten. „Ich fühle mich heute ausgelaugt und möchte deshalb nicht zum Familientreffen kommen.“ – wenn daraus jemand ein „du willst uns nicht sehen“ macht, weißt du genau, dass das nicht stimmt – WEIL du weisst was du fühlst und das auch so kommuniziert hast.

Dich kennenzulernen bedeutet auch dich weiter zu bilden was deine eigenen Bedürfnisse betrifft, im Sinne von:
Was hast du gerne als Kind gemacht?
Was wolltest du immer mal tun, was deine Bezugspersonen aber doof fanden?
Was sind deine Triggerpunkte?
Was hilft dir, dich in dir selbst zu ankern? 

Beginne vielleicht mit einem Journal, einer Morgenmeditation. UND ganz wichtig: Hinterfrage deine Glaubenssätze! 

Wie oft sagst du „man“ anstatt „ich“? „Das macht man so“ „Das kann man ja nicht einfach so oder so machen“ „Wenn man dann so reagiert…“ –  dieses Wort ist ein Highlighter für versteckte Glaubenssätze!

Bist du vielleicht das erste Mal in deinem Leben an einem Punkt, wo du ein Bewusstsein für dich selbst entwickeln möchtest? Dann ist die Sense of Self Membership genau der richtige Ort für dich um Anzufangen. Möchtest du richtig tief gehen? Deine alten emotionalen Wunden endlich hinter dir lassen? Dann bist du im Mentoring genau richtig aufgehoben. Melde dich gerne und wir lernen uns unverbindlich kennen . 

Also was kannst du tun?

Lerne dich kennen – außerhalb dieser Rolle. Du kannst damit beginnen ein Gefühlstagebuch zu schreiben, morgens und abends zu notieren, was du denkst, was du fühlst – und das kannst du kommunizieren. Wenn du weißt was du fühlst und brauchst fällt es dir viel leichter Grenzen zu setzen und diese auch zu halten. „Ich fühle mich heute ausgelaugt und möchte deshalb nicht zum Familientreffen kommen.“ – wenn daraus jemand ein „du willst uns nicht sehen“ macht, weißt du genau, dass das nicht stimmt – WEIL du weisst was du fühlst und das auch so kommuniziert hast.

Dich kennenzulernen bedeutet auch dich weiter zu bilden was deine eigenen Bedürfnisse betrifft, im Sinne von:
Was hast du gerne als Kind gemacht?
Was wolltest du immer mal tun, was deine Bezugspersonen aber doof fanden?
Was sind deine Triggerpunkte?
Was hilft dir, dich in dir selbst zu ankern? 

Beginne vielleicht mit einem Journal, einer Morgenmeditation. UND ganz wichtig: Hinterfrage deine Glaubenssätze! 

Wie oft sagst du „man“ anstatt „ich“? „Das macht man so“ „Das kann man ja nicht einfach so oder so machen“ „Wenn man dann so reagiert…“ –  dieses Wort ist ein Highlighter für versteckte Glaubenssätze!

Bist du vielleicht das erste Mal in deinem Leben an einem Punkt, wo du ein Bewusstsein für dich selbst entwickeln möchtest? Dann ist die Sense of Self Membership genau der richtige Ort für dich um Anzufangen. Möchtest du richtig tief gehen? Deine alten emotionalen Wunden endlich hinter dir lassen? Dann bist du im Mentoring genau richtig aufgehoben. Melde dich gerne und wir lernen uns unverbindlich kennen . 

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Wieso du dich nicht von deinen Gefühlen leiten lassen solltest – und was dich stattdessen leiten darf

„ICH WUERDE JA GERNE ABER ICH FUEHLE MICH DABEI SCHLECHT“

WARUM DU DICH TROTZ IHRER WAHRHEIT NICHT AUF EMOTIONEN VERLASSEN SOLLTEST

Unsere Gefühle sind Wegweiser. Sie zeigen uns auf wo wir Bedürfnisse haben, Grenzen, Wünsche und sind wie ein Kompass, der uns durch das Leben navigiert. Aber lass uns kurz den Begriff „Emotionen“ genauer anschauen.

Du denkst etwas aufgrund der Interpretation eines äußeren Faktors. Ein Geräusch im Haus. „Oh, da ist ein Geräusch“ – Verarbeitung im Gehirn aufgrund von Erinnerungen und Konditionierungen – mmmh könnte einfach irgendwas sein, oder ein Einbrecher. Einbrecher! Dein Gehirn „Hier ist ein Einbrecher, Gefahr!“ und das sendet ein Signal durch deinen Körper, eine biochemische Reaktion = eine EMOTION = E-MOTION = Energie in Bewegung und diese Energie wird von deinem Gehirn wiederum wahrgenommen und als ein Gefühl gelabelt: Ich habe Angst. Ich bin nervös. Ich bin traurig. Ich freue mich. Etc.

Das bedeutet, dass deine Emotionen – je nachdem wie du sehr du mit dir selbst verbunden bist – maßgeblich vom Außen beeinflusst werden. Und genau hier ist das Problem: 

  1. wenn du etwas im Außen „falsch“ interpretierst, weil du diese Interpretation so gespeichert hast (zB durch ein einschneidendes Ereignis, Geräusch unten = Einbrecher oder jemand ist traurig, weil du eine Grenze gesetzt hast, Nein gesagt hast und bestraft dich dafür)
  2. wenn du schon früh so erzogen wurdest, dass deine Gefühle falsch sind. (Du weinst und jemand sagt dir „das ist kein Grund zum Weinen“ oder du sagst du fühlst dich mit etwas unwohl und jemand sagt dir „das gehört so“. Oder aber du fragst dich wie Liebe aussieht und orientierst dich dabei an deinen Eltern, die sich anschreien und sich betrügen und speicherst dieses Verhalten als „ja so sieht Liebe aus“ ab)

Also was ist das Problem? Du entscheidest (handelst) auf der Basis dir nicht dienlicher Interpretationen.

„DAS FUEHLT SICH NICHT RICHTIG AN“ , „ICH HABE SCHULDGEFUEHLE; WENN ICH NEIN SAGE!“ UND GLEICHZEITIG „ICH FUEHLE MICH WOHL DAMIT“

ABER WAS IST DENN JETZT RICHTIG UND WAHR?

Unsere Gefühle sind Wegweiser. Sie zeigen uns auf wo wir Bedürfnisse haben, Grenzen, Wünsche und sind wie ein Kompass, der uns durch das Leben navigiert. Aber lass uns kurz den Begriff „Emotionen“ genauer anschauen.

Du denkst etwas aufgrund der Interpretation eines äußeren Faktors. Ein Geräusch im Haus. „Oh, da ist ein Geräusch“ – Verarbeitung im Gehirn aufgrund von Erinnerungen und Konditionierungen – mmmh könnte einfach irgendwas sein, oder ein Einbrecher. Einbrecher! Dein Gehirn „Hier ist ein Einbrecher, Gefahr!“ und das sendet ein Signal durch deinen Körper, eine biochemische Reaktion = eine EMOTION = E-MOTION = Energie in Bewegung und diese Energie wird von deinem Gehirn wiederum wahrgenommen und als ein Gefühl gelabelt: Ich habe Angst. Ich bin nervös. Ich bin traurig. Ich freue mich. Etc.

Das bedeutet, dass deine Emotionen – je nachdem wie du sehr du mit dir selbst verbunden bist – maßgeblich vom Außen beeinflusst werden. Und genau hier ist das Problem: 

  1. wenn du etwas im Außen „falsch“ interpretierst, weil du diese Interpretation so gespeichert hast (zB durch ein einschneidendes Ereignis, Geräusch unten = Einbrecher oder jemand ist traurig, weil du eine Grenze gesetzt hast, Nein gesagt hast und bestraft dich dafür)
  2. wenn du schon früh so erzogen wurdest, dass deine Gefühle falsch sind. (Du weinst und jemand sagt dir „das ist kein Grund zum Weinen“ oder du sagst du fühlst dich mit etwas unwohl und jemand sagt dir „das gehört so“. Oder aber du fragst dich wie Liebe aussieht und orientierst dich dabei an deinen Eltern, die sich anschreien und sich betrügen und speicherst dieses Verhalten als „ja so sieht Liebe aus“ ab)

Also was ist das Problem? Du entscheidest (handelst) auf der Basis dir nicht dienlicher Interpretationen.

Wie finde ich heraus, ob mir etwas dient?

Die Frage ist: Wie willst du dich fühlen?
Und zwar langfristig, nicht jetzt im Moment. Wenn dein Bedürfnis ist frei zu sein, in deinen Entscheidungen und deinen Bedürfnissen und Planungen, sagen wir dein angestrebtes Gefühl ist Selbstbestimmung.

Und nun ruft deine Mutter an, du sollst dahin kommen und dies und das tun, sollst so und so sein und eigentlich wolltest du zum Sport. Oder einfach in der Sonne sitzen. Du bist ein People Pleaser, fühlst dich für Alles und Jeden verantwortlich (vielleicht auch unbewusst) und sagst jetzt Nein, dann wirst du dich schuldig fühlen. Und das ist erstmal scheisse. ABER langfristig dient es dir, diese Entscheidung zu treffen. Es dient dir frei zu sein.

Und ich liebe dieses Statement:

Wie finde ich heraus, ob mir etwas dient?

Die Frage ist: Wie willst du dich fühlen? Und zwar langfristig, nicht jetzt im Moment. Wenn dein Bedürfnis ist frei zu sein, in deinen Entscheidungen und deinen Bedürfnissen und Planungen, sagen wir dein angestrebtes Gefühl ist Selbstbestimmung.

Und nun ruft deine Mutter an, du sollst dahin kommen und dies und das tun, sollst so und so sein und eigentlich wolltest du zum Sport. Oder einfach in der Sonne sitzen. Du bist ein People Pleaser, fühlst dich für Alles und Jeden verantwortlich (vielleicht auch unbewusst) und sagst jetzt Nein, dann wirst du dich schuldig fühlen. Und das ist erstmal scheisse. ABER langfristig dient es dir, diese Entscheidung zu treffen. Es dient dir frei zu sein.

Und ich liebe hier dieses Mantra:

learn to be comfortable 
with being uncomfortable.

Lerne okay damit zu sein, damit umzugehen, wenn du dich auf Basis neuer Interpretationen anders entscheidest und dein Nervensystem das scheisse findet. Es dauert, bis sich die Bahnen da neu verbunden haben und dein Körper neue Emotionen erzeugt.

Es kann sein, dass du als Kind immer gesungen und getanzt hast. Und deine Eltern haben irgendwann gesagt „du bist immer so albern, sei nicht so ein Clown!“ und obwohl es sich so gut angefühlt hat, hast du es unterdrückt. Und heute, wen du albern sein möchtest, spürst du Scham – weil du die Worte deiner Eltern internalisiert hast (siehe dazu den Beitrag zum Thema Schuld und Scham, hab ich weiter unten verlinkt). Stell dir vor du hörst hier auf dein Gefühl – wie kacke wäre das denn? 😀 Du würdest dich selbst so klein halten und unterdrücken. 

Es kann sein, dass sich eine Beziehung, die total toxisch ist, super gut anfühlt, weil dein System dieses Verhalten mit Liebe verbunden hat. Es kann sein, dass du als Kind voll gerne gemalt hast aber deine Mutter gesagt hat „sei nicht so faul, ich brauche Hilfe im Haushalt, kümmere dich um deine Geschwister“ und du daraus eine Verknüpfung erstellt hast: Wenn ich male bin ich egoistisch = Scham, Schuld und wenn ich helfe bin ich gut = Gefühl der Zufriedenheit und Erleichterung.

Wenn du dir dessen nicht bewusst bist, wohin du wirklich willst, was deine Highest Identity ist, du immer wieder in die gleichen Situationen kommst, immer wieder die selben Probleme und Reaktionen erfährst, dann ist dein Kompass wahrscheinlich irgendwann „falsch“ eingestellt worden.
Du folgst dann deiner Konditionierung und nicht deiner persönlichen Wahrheit.

Und auch hier wieder die Erinnerung: Das war ein Akt der Selbstliebe. Um deine Zugehörigkeit zu sichern. Und du musst dich jetzt nicht immer kacke fühlen, um deiner inneren Wahrheit näher zu kommen 😀 ABER du darfst lernen dich von deinen Emotionen zu lösen, die rein körperlich sind und dich wieder mit DIR verbinden, deinem Geist, deinem Sein, der Part, der das hier gerade liest – und vielleicht kommt dazu eine zweite Stimme die sagt „ja genau was redet die da“ – das ist übrigens das Ego hello – denn das was dich hier hin gebracht hat, in diesen Artikel, ist deine Highest Identity. Der Part der Liebe ist.

Was du tun kannst:

Frage dich

  1. Warum fühlt sich das gut für mich an?
    Es geht nicht darum dich selbst anzuzweifeln, was du fühlst, das fühlst du, Punkt. Das ist wahr und valide.
    Aber warum fühlst du das? Warum fühlt es sich gut an zu helfen, obwohl deine eigenen Speicher leer sind?
    Warum bleibst du in dieser Beziehung oder Freundschaft, obwohl sie deinen Werten widerspricht und es fühlt sich trotzdem ein Chaos gut an?
    Was ist der Zweck?
    Was hier erzeugt in mir das Gefühl, dass das richtig wäre?
    Versuche ich etwas zu vermeiden?
  2. Dient mir diese Entscheidung langfristig dafür, wie ich mich fühlen möchte?
  3. Was brauche ich, um mich anders zu entscheiden?

Folge dem Pfad der höchsten Freude, immer, bei sei dir einfach bewusst, dass es DEIN Pfad ist – und nicht der ankonditionierte Pfad anderer Personen. 

Es geht um Bewusstsein, nicht um Bewertung. Lass mich super gerne deine Gedanken dazu da, per Email oder unter dem Insta Post dazu. Ich bin gespannt was du darüber denkst ❤️ Mehr zum Thema Schuldgefühle und daraus resultierend Scham findest du hier (click)

LEARN TO BE COMFORTABLE WITH BEING UNCOMFORTABLE

Lerne okay damit zu sein, damit umzugehen, wenn du dich auf Basis neuer Interpretationen anders entscheidest und dein Nervensystem das scheisse findet. Es dauert, bis sich die Bahnen da neu verbunden haben und dein Körper neue Emotionen erzeugt.

Es kann sein, dass du als Kind immer gesungen und getanzt hast. Und deine Eltern haben irgendwann gesagt „du bist immer so albern, sei nicht so ein Clown!“ und obwohl es sich so gut angefühlt hat, hast du es unterdrückt. Und heute, wen du albern sein möchtest, spürst du Scham – weil du die Worte deiner Eltern internalisiert hast (siehe dazu den Beitrag zum Thema Schuld und Scham, hab ich weiter unten verlinkt). Stell dir vor du hörst hier auf dein Gefühl – wie kacke wäre das denn? 😀 Du würdest dich selbst so klein halten und unterdrücken. 

Es kann sein, dass sich eine Beziehung, die total toxisch ist, super gut anfühlt, weil dein System dieses Verhalten mit Liebe verbunden hat. Es kann sein, dass du als Kind voll gerne gemalt hast aber deine Mutter gesagt hat „sei nicht so faul, ich brauche Hilfe im Haushalt, kümmere dich um deine Geschwister“ und du daraus eine Verknüpfung erstellt hast: Wenn ich male bin ich egoistisch = Scham, Schuld und wenn ich helfe bin ich gut = Gefühl der Zufriedenheit und Erleichterung.

Wenn du dir dessen nicht bewusst bist, wohin du wirklich willst, was deine Highest Identity ist, du immer wieder in die gleichen Situationen kommst, immer wieder die selben Probleme und Reaktionen erfährst, dann ist dein Kompass wahrscheinlich irgendwann „falsch“ eingestellt worden.
Du folgst dann deiner Konditionierung und nicht deiner persönlichen Wahrheit.

Und auch hier wieder die Erinnerung: Das war ein Akt der Selbstliebe. Um deine Zugehörigkeit zu sichern. Und du musst dich jetzt nicht immer kacke fühlen, um deiner inneren Wahrheit näher zu kommen 😀 ABER du darfst lernen dich von deinen Emotionen zu lösen, die rein körperlich sind und dich wieder mit DIR verbinden, deinem Geist, deinem Sein, der Part, der das hier gerade liest – und vielleicht kommt dazu eine zweite Stimme die sagt „ja genau was redet die da“ – das ist übrigens das Ego hello – denn das was dich hier hin gebracht hat, in diesen Artikel, ist deine Highest Identity. Der Part der Liebe ist.

Was du tun kannst:

Frage dich

  1. Warum fühlt sich das gut für mich an?
    Es geht nicht darum dich selbst anzuzweifeln, was du fühlst, das fühlst du, Punkt. Das ist wahr und valide.
    Aber warum fühlst du das? Warum fühlt es sich gut an zu helfen, obwohl deine eigenen Speicher leer sind?
    Warum bleibst du in dieser Beziehung oder Freundschaft, obwohl sie deinen Werten widerspricht und es fühlt sich trotzdem ein Chaos gut an?
    Was ist der Zweck?
    Was hier erzeugt in mir das Gefühl, dass das richtig wäre?
    Versuche ich etwas zu vermeiden?
  2. Dient mir diese Entscheidung langfristig dafür, wie ich mich fühlen möchte?
  3. Was brauche ich, um mich anders zu entscheiden?

Folge dem Pfad der höchsten Freude, immer, bei sei dir einfach bewusst, dass es DEIN Pfad ist – und nicht der ankonditionierte Pfad anderer Personen. 

Es geht um Bewusstsein, nicht um Bewertung. Lass mich super gerne deine Gedanken dazu da, per Email oder unter dem Insta Post dazu. Ich bin gespannt was du darüber denkst ❤️ Mehr zum Thema Schuldgefühle und daraus resultierend Scham findest du hier (click)

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit.
Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Toxische Positivität – wie du garantiert nicht heilst

„SIEH ES EINFACH POSITIV“ ,
„WENIGSTENS BIST DU GESUND!“,
„SEI FROH DASS ES NICHT SCHLIMMER IST!“, „SEI DANKBAR FUER DAS WAS DU HAST!“

JA – UND TROTZDEM TUT ES WEH!

Der Kernpunkt, der absolut notwenige Schritt für Heilung ist das genaue Gegenteil von dem, was die Wunde verursacht hat. Eine emotionale Wunde entsteht, wenn etwas im Außen passiert, womit wir nicht umgehen können, was wir nicht bewältigen können.

Wir spalten einen Teil von uns ab, weil unser Ego mit dem was dieser Anteil fühlt/tut/denkt nicht einverstanden ist, da es unsere Anbindung gefährden oder uns in den Wahnsinn treiben könnte.

Spulen wir ein Stück vorwärts, ins Hier und Jetzt:
Du bist auf dem Weg der emotionalen Selbstheilung und bist fest davon überzeugt geheilt zu sein bedeutet immer alles positiv sehe zu können, von nichts getriggert zu werden, glücklich und leicht in dir ruhend. 

Das Ziel der Heilung ist etwas fragmentiertes wieder zu einem Ganzen zusammen zu setzen – dh. zu DIR in KOMPLETT. Und weil wir Teil einer polaren Welt sind, bedeutet ganz sein auch den Gegenpol von Licht zu umarmen, die Dunkelheit. Hier ist Problem: Irgendwer hat mal gesagt Dunkelheit wäre doof. Trauer, Wut, Neid wären doofe, dunkle Gefühle – aber nur, weil wir nie gelernt haben was sie bedeuten und wie wir damit umgehen können.

Gefühle sind Wegweiser und Informationen für dich, natürliche Reaktionen auf das Leben – und zwar alle Gefühle.

Also was ist jetzt toxische Positivität?

„SIEH ES EINFACH POSITIV“ , „WENIGSTENS BIST DU GESUND!“, „SEI FROH DASS NICHTS SCHLIMMERES PASSIERT IST!“, „SEI DANKBAR FUER DAS WAS DU HAST!“

JA – UND TROTZDEM TUT ES WEH!

Der Kernpunkt, der absolut notwenige Schritt für Heilung ist das genaue Gegenteil von dem, was die Wunde verursacht hat. Eine emotionale Wunde entsteht, wenn etwas im Außen passiert, womit wir nicht umgehen können, was wir nicht bewältigen können.

Wir spalten einen Teil von uns ab, weil unser Ego mit dem was dieser Anteil fühlt/tut/denkt nicht einverstanden ist, da es unsere Anbindung gefährden oder uns in den Wahnsinn treiben könnte.

Spulen wir ein Stück vorwärts, ins Hier und Jetzt:
Du bist auf dem Weg der emotionalen Selbstheilung und bist fest davon überzeugt geheilt zu sein bedeutet immer alles positiv sehe zu können, von nichts getriggert zu werden, glücklich und leicht in dir ruhend. 

Das Ziel der Heilung ist etwas fragmentiertes wieder zu einem Ganzen zusammen zu setzen – dh. zu DIR in KOMPLETT. Und weil wir Teil einer polaren Welt sind, bedeutet ganz sein auch den Gegenpol von Licht zu umarmen, die Dunkelheit. Hier ist Problem: Irgendwer hat mal gesagt Dunkelheit wäre doof. Trauer, Wut, Neid wären doofe, dunkle Gefühle – aber nur, weil wir nie gelernt haben was sie bedeuten und wie wir damit umgehen können.

Gefühle sind Wegweiser und Informationen für dich, natürliche Reaktionen auf das Leben – und zwar alle Gefühle.

Also was ist jetzt toxische Positivität?

Toxisch bedeutet giftig. 
Wenn wir uns bei jedem „negativen“ Gefühl einreden, dass das Gefühl keinen Sinn macht, wir es stattdessen positiv sehen sollten, „es doch gar nicht so schlimm ist“ tun wir genau das, was dazu beitragen hat, dass du diesen Blog Beitrag hier jetzt liest: Du Gaslightest dich selbst. Du redest dein eigenes Gefühl klein, verdrängst und leugnest es, nimmst dich selbst und den Anteil, der es empfindet nicht ernst und lehnst dich dadurch selbst ab.

Das Gefühl geht deshalb aber nicht weg! Jedes Gefühl sorgt für bestimmte Stoffwechselvorgänge in deinem Körper (Stresshormone, Entzündungen, Bluthochdruck, Puls, Verdauung), die unmittelbar mit deiner Gefühlswelt verbunden sind. Und diese Vorgänge werden nicht zu Ende abgebaut. Sie stocken in der Mitte und dein Körper fragt sich „Okay und was soll ich jetzt hiermit machen?“ = psychosomatische Erkrankungen beispielsweise.

Du vergiftest du das Überspielen (bypassing) von Gefühlen dein eigenes System – emotional und körperlich.

Ist positives Denken grundsätzlich doof?

– Auf gar keinen Fall!

Toxisch bedeutet giftig. 
Wenn wir uns bei jedem „negativen“ Gefühl einreden, dass das Gefühl keinen Sinn macht, wir es stattdessen positiv sehen sollten, „es doch gar nicht so schlimm ist“ tun wir genau das, was dazu beitragen hat, dass du diesen Blog Beitrag hier jetzt liest: Du Gaslightest dich selbst. Du redest dein eigenes Gefühl klein, verdrängst und leugnest es, nimmst dich selbst und den Anteil, der es empfindet nicht ernst und lehnst dich dadurch selbst ab.

Das Gefühl geht deshalb aber nicht weg! Jedes Gefühl sorgt für bestimmte Stoffwechselvorgänge in deinem Körper (Stresshormone, Entzündungen, Bluthochdruck, Puls, Verdauung), die unmittelbar mit deiner Gefühlswelt verbunden sind. Und diese Vorgänge werden nicht zu Ende abgebaut. Sie stocken in der Mitte und dein Körper fragt sich „Okay und was soll ich jetzt hiermit machen?“ = psychosomatische Erkrankungen beispielsweise.

Du vergiftest du das Überspielen (bypassing) von Gefühlen dein eigenes System – emotional und körperlich.

Ist positives Denken grundsätzlich doof? – Auf gar keinen Fall!

Positives Denken ist eine Grundeinstellung. Das umfasst aber auch die positive Grundeinstellung negativen Gefühlen gegenüber.

Allen Anteilen von dir, auch denen gegenüber, die sich schon wieder über xy aufregen, die schon wieder traurig sind oder immer noch wütend. Die sich wirklich aus der Bahn geworfen fühlen, auch wenn andere das nicht so dramatisch sehen. Alle Gefühle willkommen zu heißen, als Teil von dir und dir gegenüber dabei in einer liebevollen Haltung zu bleiben. 

Gerade wenn du auf eine Situation eine starke emotionale Reaktion zeigst, ist es wichtig hinzuschauen warum genau du reagierst und was genau es ist, das du brauchst. Denn das Bedürfnis hier zu leugnen, abzuspalten und zu umgehen, vergrößert die dahinterliegende Wunde noch mehr- und ist genau das Gegenteil von Liebe.

Was du tun kannst, wenn du dich mit toxischer Positivität ablenken willst: 

– wo widersprechen sich Körper und Geist? Wo denkst du „ist halb so wild“ obwohl dein Körper dir eindeutig sagt „es ist eine Katastrophe!“?
– welches Bedürfnis wurde hier nicht erfüllt? Was ist es genau, was dich so aus der Bahn wirft? Wo im Körper fühlst du es? Kannst du es benennen?
– was würde es für dich bedeuten, wenn du zugibst, dass es was mit dir macht? 
– und wie würdest du mit dir umgehen, wenn du dein eigenes Kind wärst?

❤️

…und dann tue das.

Positives Denken ist eine Grundeinstellung. Das umfasst aber auch die positive Grundeinstellung negativen Gefühlen gegenüber. Allen Anteilen von dir, auch denen gegenüber, die sich schon wieder über xy aufregen, die schon wieder traurig sind oder immer noch wütend. Die sich wirklich aus der Bahn geworfen fühlen, auch wenn andere das nicht so dramatisch sehen. Alle Gefühle willkommen zu heißen, als Teil von dir und dir gegenüber dabei in einer liebevollen Haltung zu bleiben. 

Gerade wenn du auf eine Situation eine starke emotionale Reaktion zeigst, ist es wichtig hinzuschauen warum genau du reagierst und was genau es ist, das du brauchst. Denn das Bedürfnis hier zu leugnen, abzuspalten und zu umgehen, vergrößert die dahinterliegende Wunde noch mehr- und ist genau das Gegenteil von Liebe.

Was du tun kannst, wenn du dich mit toxischer Positivität ablenken willst: 

– wo widersprechen sich Körper und Geist? Wo denkst du „ist halb so wild“ obwohl dein Körper dir eindeutig sagt „es ist eine Katastrophe!“?
– welches Bedürfnis wurde hier nicht erfüllt? Was ist es genau, was dich so aus der Bahn wirft? Wo im Körper fühlst du es? Kannst du es benennen?
– was würde es für dich bedeuten, wenn du zugibst, dass es was mit dir macht? 
– und wie würdest du mit dir umgehen, wenn du dein eigenes Kind wärst?

❤️

…und dann tue das.

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Der größte Hebel der Selbstliebe – Was ist eigentlich Schattenarbeit?

Blog Header-10

TRAUST DU DICH WIRKLICH AUTHENTISCH ZU SEIN?

Ich wollte immer, dass mein Partner mich so liebt, wie ich wirklich bin. Mich sieht.
Ich wirklich Ich sein darf. Und irgendwann hat mir jemand die Frage gestellt:
Wie genau bist du denn wirklich? Was passiert denn, wenn du getriggert wirst?
Alte emotionale Wunden aufgehen und die Wut dich überrennt?
Du nicht klar denken kannst, mit Trennung drohst und lieber alles niederbrennst, als zu fühlen was da ist? 

That hit me hard…
denn ich hatte Jahre meines Lebens damit verbracht nur den Lichtseiten meiner Identität entsprechen zu wollen.
Geht es bei dir im Streit um Recht? Oder um Bedürfniserfüllung?
Erlaubst du dir schwache? Erlaubst du dir Fehler?

Der Schatten ist der Bereich der Psyche, der alles Unbewusste beinhaltet. 

Ich erkläre es dir super simpel und du wirst verstehen, wieso Schattenarbeit so essentiell ist, wenn du emotionale Wunden heilen möchtest, um mehr du selbst zu sein.

Stell dir vor du möchtest auf deinem Pc bei Word was schreiben. Du drückst eine Taste und im Dokument erscheint ein Buchstabe. Damit das funktioniert ist im System des PCs eine Wenn-Dann-Verknüpfung erstellt worden. Das sind zum Beispiel Konditionierungen. Jemand niest, du sagst Gesundheit. Aber auch Glaubenssätze finden hier ihren Ursprung. Jemand sagt „100 Euro sind Peanuts“ und du spürst jetzt sofort, ob deine Glaubenssätze damit übereinstimmen oder nicht – aber nur, weil du drauf achtest. Die reguläre Reaktion wäre, wenn deine Programmierung nicht damit übereinstimmt zu widersprechen – oder bei Übereinstimmung zuzustimmen.
Der größte Teil deiner Software liegt im Schatten.

Meistens ist das nicht weiter schlimm, aber was, wenn du etwas in deinem Leben ändern möchtest, schon so viel versucht hast, es aber einfach nicht schaffst?

Stell dir vor du bist 8. Deine Mutter hat einen anstrengenden Tag hinter sich und kämpft selbst mit emotionalen Wunden, durch eine Trennung, oder Streit, oder einfach ihrem eigenen Selbstwertgefühl, der Job schafft sie, die Kollegen waren wieder super anstrengend. Es ist Nachmittag und du hast das Bedürfnis dich mitzuteilen, kindtypische eigene Sorgen und bist gleichzeitig überfordert von deiner eigenen emotionalen Entwicklung, der Schule etc. 

Deine Mutter muss nicht mal wirklich etwas sagen, es reicht nun schon, wenn sie dich lobt, weil du den Müll raus gebracht hast und dich gleichzeitig bittet still zu sein, weil sie sich erholen muss. „Jetzt nicht“, oder: „Gut, dass du schon so groß bist und mir das abnehmen kannst“. Wenn das verstärkt wird durch „Wir müssen jetzt zusammenhalten“ wirst du dich unbewusst entscheiden: Das, wofür du gelobt wirst, wirst du mehr in den Vordergrund heben. Du wirst versuchen hauptsächlich diesen Aspekten zu entsprechen. 
Und gleichzeitig wirst du alles an dir, was im Gegensatz zu diesen gelobten Aspekten steht unterdrücken, abspalten und leugnen.  Dein Ego macht das – weil es ein Werkzeug deiner Psyche ist, um die soziale Zugehörigkeit zu sichern. (Ein großes Ego heisst übrigens nichts anderes, als dass alle anderen sehen was wirklich abgeht (im Schatten) nur die Person selbst nicht).

Aber was passiert mit all dem, wofür du getadelt wurdest, was nicht gewollt war, was du nicht sein wolltest, um zu gefallen?

Hier entsteht das Schattenkind.

Wir ein Weg, der sich in zwei Wege teilt, wählst du intuitiv (weil es dein Überleben sichert) den Weg, den deine Bezugsperson mag – und der andere wird dunkel. 
Nur weil wir ihn nicht mehr aktiv verkörpert heisst das aber nicht, dass er weg ist! 

All die Gefühle, Verhaltensweisen, Gedanken und Glaubenssätze die deine Zugehörigkeit in Gefahr bringen könnten, werden unbewusst abgespalten, in Kisten verpackt und in einen großen Wandschrank verbannt – wo sie ihr Eigenleben führen. Auch alles was zu traumatisch ist, um damit fertig zu werden. Erinnerungen werden maximal zerkleinert, das Bild wird vom Sound, vom Geruch, vom Zeitpunkt, vom Gefühl, von der Reaktion gespalten und die einzelnen Teile werden unsortiert in den Schrank gelegt. So kommt es zum Beispiels dass du etwas riechst, was dir ein ganz ungutes Gefühl im Magen bereitet und du überhaupt nicht weißt warum – weil du den Rest der Erinnerung nicht findest. 

Schattenarbeit bedeutet auf die Suche nach den einzelnen Teilen zu gehen, sie zu der gesamten Erinnerung zusammenzusetzen, sie zu durchleben und so verarbeiten zu können, dir heute als Erwachsener das zu geben, was du damals gebraucht hättest, damit der gesamte Anteil, der zu dieser Erinnerung gehört wieder den Mut findet mit in dein Bewusstsein zu kommen.

Es bedeutet das Außen wahrzunehmen und zu schauen was mit dir räsoniert, was dich ärgert, was körperliche Reaktionen in die hervorruft und zu fühlen was da ist – auch und gerade dann, wenn es weh tut. 

Der Schatten beinhaltet aber nicht nur „negatives“ – denn manchmal lehnen wir Aspekte von uns selbst ab, die unfassbar wertvoll sind – weil sie irgendwann zu Ablehnung geführt haben. Männer und Emotionen. Frauen und Grenzen setzen. Es kann sein, dass jemand nicht mit deinem Selbstbewusstsein umgehen konnte, oder mit deinen Träumen und Visionen und dir sagte du seist eingebildet oder überheblich – woraufhin du den Part von dir, der sich selbst für Erfolge und Wünsche feiert, abgespalten hast. Wir verurteilen an anderen immer das was wir uns zuerst selbst verboten haben.

-> Dieser Satz ist wichtig: Du kannst nur an anderen ablehnen oder bewerten, was du zuerst an dir selbst abgelehnt und bewertet hast. Denn sonst würde es dir ja gar nicht in den Sinn kommen das zu tun.
Wenn du zum Beispiel jeden Tag sagst „Mein Leben ist der Hammer! Ich kann alles schaffen was ich will!“ und das auch wirklich so meinst, dann wirst du jetzt nicken und denken ja, tu ich. Oder du fühlst ein zynisches Lächeln in deinen Gedanken, „ja, kann ich wenn ich will, geht aber nicht weil…“ – beides ist zuerst in dir.

Wie findest du deine Schattenaspekte?

Oder: Der Grad deines Wachstums ist proportional zu dem Maß an Wahrheit, das du über dich ertragen kannst. 

Deine Schattenanteile wollen nicht im Schrank sein. Das Ziel der Spiritualität ist nicht die Erleuchtung = zumindest nicht in dem Sinne, als dass du nur noch Licht und Liebe bist – SONDERN EINHEIT. Authentizität. Und deshalb siehst du deine Schattenanteile in anderen Menschen. Vor allem da, wo du deine Ängste draufpackst, deine Meinung, deine Abwertung – obwohl die Person  und ihr Handeln nichts mit dir zu tun hat. 

Nimm dir ein Blatt oder ein Notizbuch und beantworte jede Woche folgende Fragen für dich:

1 Was bewundere ich an anderen Menschen, das ich mir selbst nicht zugestehe? Was finde ich richtig toll an ihnen? 

2 Von welchen Gefühlen sprichst du als „schlecht“? Eifersucht? Neid? Missgunst? Welche Emotionen versucht du möglichst zu vermeiden und wirst vielleicht sogar richtig wütend, wenn dir jemand sagt du hättest sie?

3 Was denkst du über Menschen, die ein anderes Leben führen als du? 

4 Was nervt dich an anderen Menschen ganz besonders, obwohl es eigentlich nichts mit dir zu tun hat? Ein Beispiel: Eine Influencerin erzählt jeden Tag auf Instagram wie sportlich sie ist, hat Übergewicht und postet nur Chips und Schokolade. Macht das was mit dir? Wenn sich jemand auf den sozialen Medien feiert, was macht das mit dir? 

5 Welche Verhaltensweisen oder Eigenschaften lösen was in dir aus, was dir nicht wirklich bewusst ist? Wo zeigst du eine starke emotionale Reaktion, die rational betrachtet eigentlich gar nicht o dramatisch ist?

Das sind deine Kisten. ❤️
Beginne damit genau diese Aspekte, jedesmal wenn du sie woanders siehst, mit liebevollem Blick wahrzunehmen und dir gleichzeitig zu sagen: Just like me. 

Wenn du lernen möchtest dich WIRKLICH selbst zu lieben, darfst du damit beginnen dich selbst zu sehen – so wie du wirklich bist. Mit allem was dazu gehört. Und genau dort mit der Liebe zu starten. Du wirst sehen: Die Hebelwirkung ist enorm!

DU WILLST RICHIG TIEF GEHEN?

Ich begleite dich gerne. Denn alles was ich dir hier mitgeben kann bezieht sich auf die rationale Ebene. Im Mentoring zeige ich dir, wie du wirklich tief gehst und auf der emotionalen Ebene nicht nur die Erinnerungen und Wurzeln zu deinem heutigen Leben findest, sondern auch neu aussähen und wachsen lassen kannst. Wie du auf emotionaler Ebene Wunden, die vor vielen Jahren entstanden sind, heilen kannst. Ganz ohne Hilfe und in deinem Tempo, immer wenn du es brauchst.

ODER KOMM IN DIE MEMBERSHIP

Self Study Masterclasses, jeden Monat neu und eine mega Community!
Wir treffen uns jeden Monat Live zu einem anderen Thema und arbeiten so gemeinsam an deiner Zukunft.

Bindungsverhalten, Triggerbewältigung, Kommunikation und Grenzen setzen sind nur ein paar der aktuellen Themen.

Veröffentlicht am Ein Kommentar

Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN?

– SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS?

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass du dich nach Treffen mit Freunden manchmal selbst anzweifelst. So oder so gehen diese Situationen mit zwei Gefühlen einher. Das eine ist vielen bewusst (nicht nein oder absagen aufgrund von Schuldgefühlen) das andere ist tiefer. Nicht performen zu können. Nicht liefern zu können. Weil das was ist nicht reicht. Schuld, oder das Gefühl von Schuld entsteht vor allem dann, wenn wir denken, wir hätten etwas getan oder gesagt, das gesellschaftlich nicht gewünscht ist. Okay, soweit klar. Und dann kommt das Gefühl, das uns komplett die Energie aussaugt: Scham. Auf Schuld folgt bei geringem Selbstwert sehr schnell die Scham – weil Schuld für uns gleichzeitig Ausschluss bedeutet. 

Schon ganz ganz früh lernen wir, was gut und was schlecht ist. Gut und schlecht liegt allerdings im Auge des Betrachters – wenn ein Vater seinen Sohn schlägt, weil er der Meinung ist, das ist wichtig und nötig, dann hält er sich für einen guten Vater. Oder wenn die Mutter super gestresst ist, weil sie von der Arbeit kommt, keine Sekunde mehr hat, um dem Kind zuzuhören, schreit und sich Ruhe wünscht, ist das für sie gut – weil sie gearbeitet hat und den Unterhalt sichert. Du siehst, gut und schlecht ist hier eine Sache der Perspektive. 

Als Kind können wir nicht beurteilen, ob unsere Eltern im Recht sind oder nicht. Und so werden wir sozialisert und getadelt, manchmal auch für etwas, das uns selbst nichts nutzt, aber unserer Gesellschaft in diesem Moment (unseren Eltern). Wir denken bis zum etwa 7. oder 8. Lebensjahr, dass alles was passiert, die Laune der Eltern, automatisch mit uns zu tun haben muss. Und so kann es sein, dass wir Situationen anders interpretieren als vom Umfeld beabsichtigt. Du redest zb gerne und viel, teilst dich gerne mit und dein Elternteil ist super genervt und sagt dir das auch so – wir verstehen nicht, dass das nichts mit uns zu tun hat. Wir spüren den Tadel, die Ablehnung und verinnerlichen das. Genauso wenn wir Nein sagen, nicht leisten, uns widersetzen und dafür getadelt werden. 

Das ist Sozialisierung = wir verinnerlichen, internalisieren diesen Tadel und ersetzen im Laufe des Lebens die Stimme der Eltern durch den inneren Kritiker im Kopf und beginnen uns selbst für Dinge zu tadeln = so auch für viel Reden beispielsweise.

Die externe Bestrafung wird durch Selbstregulation ersetzt, die auf den Glaubenssätzen der früheren Interpretationen und anerzogenen Werte und Normen basiert.

Jedesmal, wenn du einem dieser Glaubenssätze nicht entsprechen kannst, bestrafst du dich selbst durch Abwertung.
= dein innerer Kritiker
Und kommst so irgendwann an den Punkt, dass mit dir ja grundsätzlich etwas nicht stimmen kann – und die Scham betritt die Bühne.

Schuld bezieht sich auf eine Handlung, Scham bezieht sich direkt auf deinen Selbstwert.

Schuld resultiert aus Grundüberzeugungen aus der Sozialisierung, die wir als Kinder durchlebten. 

Und weil wir als Kinder bedingungslos glauben was uns beigebracht wird, denken wir, dass wir wirklich eine Strafe verdienen, wenn wir den Normen nicht entsprechen.

Besonders deutlich wird das, wenn ich mit Menschen über ihre Zukunft spreche. Ich hatte ein Gespräch mit jemandem, der sagte er wolle reich werden, einen Ferrari fahren, ein Unternehmen leiten. Und ich fragte näher nach: Wieso machst du es denn nicht? Und er kam mit 100 Gründen um die Ecke, bis ich irgendwann fragte: Glaubst du denn, dass du es verdienst reich zu sein? – Und seine Antwort war: Ich verdiene gar nichts , ich war nur auf der Hauptschule. – Und in dem Moment flossen bei uns beiden Tränen. Ein so ehrlicher Moment.

Meine Einladung an dich:

Was glaubst du über dich?
Glaubst du, dass du liebenswert bist?
Versteckst du Eigenschaften an dir?

Schuld und Scham dienen uns – auch wenn sie uns nerven und sich kacke anfühlen. WARUM? Weil sie unsere Zugehörigkeit garantieren. Harmonie wahren. Und uns in der Komfortzone halten. 

To Do´s:

  • Finde heraus, für welche Verhaltensweisen du andere bestrafst. Was wertest du an anderen krass ab? Das sind schon mal genau die Punkte, die du an dir auch ablehnst und für die du dich selbst auch runter machst.
  • Mach dir eine Liste mit den Eigenschaften, die deine Eltern früher an dir getadelt haben. Wo tadelst du dich heute für die selben?
  • Wenn du dich schuldig fühlst, schau dir genau an was wirklich DEIN Part an der Situation ist. 
  • Es ist wie es ist. Wir fühlen uns oft schuldig weil wir der Meinung sind, wenn wir damals anders gehandelt oder reagiert hätten, dann wäre alles anders geworden. Ist es aber nicht. Es ist wie es ist.
  • Schenke dir Liebe. Wenn du dich schuldig fühlst und dich gleichzeitig noch beschimpfst, weil du dich schuldig fühlst, macht es die Selbstablehung, vor allem des Parts der so sehr nach Hilfe ruft, noch schlimmer.
Uncategorized

enmeshment Trauma / Verstrickung in der Familie

„ABER DANN IST ER SAUER“,„WIE KANNST DU DAS DEINER FAMILIE ANTUN“, „ICH KANN MICH SO SCHLECHT VON DER LAUNE ANDERER ABGRENZEN“ Wahrscheinlich hast du genau das in deiner Kindheit gelernt. Zu fragen: Kann ich was für dich tun? Hab ich was falsches gesagt? Ist wirklich alles okay?  Ich

hier weiterlesen...
Emotionen

Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN? – SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS? Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass

hier weiterlesen...

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Veröffentlicht am Ein Kommentar

Der Unterschied zwischen Neid und Eifersucht und wieso beide wertvolle Botschafter sind

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN NEID UND EIFERSUCHT
UND WIESO BEIDE WERTVOLLE BOTSCHAFTER SIND,
DIE JEDER MENSCH EMPFINDET

„Ich kenne keinen Neid“ hast du vielleicht auch schon mal gehört und dich dabei gefragt: Bin ich ein schlechter Mensch? …ich kann dich beruhigen: Jeder Mensch empfindet hin und wieder Neid – aber labelt das Gefühl anders, weil Neid so negativ behaftet ist. Dabei ist es vor allem Menschen mit geringem Selbstwert, nein vor allem einem Gefühl von geringer Selbstwirksamkeit bekannt. Und besonders für diese Menschen doppelt schlimm, denn wir verurteilen uns nicht nur dafür, dass andere „besser“ sind als wir – sondern auch noch dafür, dass wir Neid empfinden 😀 

Lass mich dich hier mal abholen….

Neid ist der tiefe, starke Wunsch nach etwas, das jemand anderes hat/besitzt/erlebt, von dem wir denken, dass wir es nicht haben/besitzen/erleben können. Etwas, von dem du denkst, dass es für dich nicht möglich ist.
Eifersucht (eine Emotion die häufig zusammen mit Neid auftritt) ist die Angst vor dem Verlust von etwas, das von hohem Wert für uns ist (materiell, emotional, etc).

Also Neid = wir wollen bekommen, was wir nicht haben
Eifersucht = wir wollen behalten, was wir haben 
…ABER in beiden Szenarien fühlen wir uns machtlos. Wenn wir uns nun dem Paradigma hingeben, dass beide Emotionen „falsch“ seien (sogar eine Sünde), dann sind wir total am Arsch – denn es sind Emotionen wie Wut, Trauer und Freude auch und damit Wegweiser und Indikatoren für Wünsche und Bedürfnisse in uns. 

Nun nutzt du meist folgende 2 Möglichkeiten, um den Schmerz zu lindern, dass du das was du willst nicht hast und deiner Meinung nach auch nicht erreichen kannst:  

1- Du beschneidest dich selbst, indem du den Part von dir unterdrückst/leugnest, der den Wunsch hat indem du den Wunsch abstreitest/leugnest/unterdrückst und es an anderen Menschen abwertest
(„wenn sie meint sie muss sich so ne Tasche kaufen“ „sie tut so als würde bei ihr immer alles gut laufen“ „ich will überhaupt nicht dies und das, ist eh voll scheisse“)

2- ODER du unterdrückst und leugnest den Wunsch, indem du dich selbst abwertest. („Da muss man für studiert haben“ „Meine Beine sind da viel zu dick für“ „Ich kann sowas doch gar nicht“)

Natürlich kannst du diese beiden Möglichkeiten auch in anderen Situationen nutzen, weil es Bewältigungsmechanismen sind. Wie Schuhe, die du je nach Situation anziehen kannst. 

Beide Emotionen entstehen aus einem Vergleichsdenken. Das Ego (alles was mit ich, mir, oder meins beginnt) erschafft und definiert sich aus der Abgrenzung von anderen. Das Ego nimmt eine Bedrohung war, indem es uns vergleicht. Und hier ist der Punkt: Vergleicht mit wem? In was? Auf Basis welcher Attribute? 

Und das dürfen wir herausfinden. Denn wir vergleichen uns nur, wenn wir uns in einem Zustand des Mangels sehen. 

Stell dir folgende Fragen:

1- Was von dem, was ich so sehr wünsche, habe ich bereits? Nutze hier zB ein Dankbarkeitsglas, eine Liste, ein Journal. 

2- Was ist es GENAU, das du begehrst? Beide Emotionen zeigen uns unbewusste Wünsche und Bedürfnisse auf. Wie ehrlich kannst du zu dir selbst sein?

3- Sieh dich. Das bedeutet, wenn du Eifersucht oder Neid empfindest und es leugnest, treibst du dich noch mehr in die Eifersucht und den Neid. Weil du dich schuldig fühlst, du dir selbst noch mehr suggerierst und dich darin bestätigt nicht liebenswert zu sein – ich meine, wie kannst du liebenswert sein, wenn du solch widerwärtige Emotionen empfindest?? (IRONIE)

4- Arbeite an deinem Selbstwert. Wer bist du? Wofür stehst du? Was sind deine eigenen Werte? Ist das was du begehrst wirklich etwas, das aus DIR kommt? Oder ist es, weil du denkst, dass „man“ das so macht, oder dass du dann endlich glücklich bist?

5- Zu äußern, was du Begehrst, ist absolut gut!

Es gibt in vielen Kreisen den Irrglauben,
dass Neid automatisch beinhaltet, dass du etwas jemand anderem nicht gönnst
– aber das ist Missgunst.

 

Uncategorized

enmeshment Trauma / Verstrickung in der Familie

„ABER DANN IST ER SAUER“,„WIE KANNST DU DAS DEINER FAMILIE ANTUN“, „ICH KANN MICH SO SCHLECHT VON DER LAUNE ANDERER ABGRENZEN“ Wahrscheinlich hast du genau das in deiner Kindheit gelernt. Zu fragen: Kann ich was für dich tun? Hab ich was falsches gesagt? Ist wirklich alles okay?  Ich

hier weiterlesen...
Emotionen

Schuldgefühle und wie sie entstehen

KANNST DU SCHLECHT NEIN SAGEN? – SCHULD UND DARAUS RESULTIEREND SCHAM: WOHER KOMMT DAS? Vielleicht gehörst du zu den Menschen, denen es super schwer fällt Nein zu sagen, ab zu sagen, oder ihre Wahrheit zu sprechen, wenn das zu einem Konflikt führen könnte. Es kann auch sein, dass

hier weiterlesen...

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst. 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Was bedeutet „Lieber ganz als gut“?

WARUM EIGENTLICH LIEBER GANZ ALS GUT
– UND WAS DEIN EMPFINDEN VON INNERER ZERISSENHEIT DAMIT ZU TUN HAT 

Hast du schon mal jemandem Ja gesagt, deinen Mund gehalten, doch wieder nachgegeben und bist vollkommen über deine Grenzen gegangen, nur um nicht als „schlecht“ oder „undankbar“ oder „anstrengend“ oder oder oder… zu gelten?

Dann weisst du genau von welcher Zerrissenheit ich hier spreche. Der Moment, in dem wir unsere eigenen inneren Bedürfnisse leugnen, unterdrücken und übergehen und genau dann eben einen Anteil von uns selbst abspalten und wie etwas, mit dem wir nichts zu tun haben wollen, in den Schrank sperren. 

Jeder von uns durchläuft  in den ersten Jahren des Lebens eine bestimmte Konditionierung, einen Sozialisierungsprozess. Hier lernen wir was „gut“ der „schlecht“ ist, was sich gehört, was „man“ macht und was nicht, Normen, Werte etc. und alles was dem widerspricht wird „bestraft“ (auf die eine oder andere Art und Weise). Daraus entsteht die Selbstregulation = Sammelbegriff für Fähigkeiten, mit denen Menschen ihre Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern. (Wikipedia) Und diese Regulation ist im Prinzip das Bestrafungs- und Verurteilungssystem der Erziehung verinnerlicht als diese innere Stimme, mit der wir uns selbst verurteilen. 

Und hier entstehen tiefe Glaubenssätze, die oftmals so tief sitzen, dass wir sie nie mehr hinterfragen und/oder gar nicht erst darauf kommen, dass Geschehnisse im Außen von hier verursacht wurden. Diese 4 Glaubenssätze sind besonders verheerend:

1. Ich verdiene Bestrafung

2. Ich verdiene es zu leiden

3. Ich verdiene es nicht glücklich zu sein

4. Ich verdiene es nicht geliebt zu werden

Vielleicht denkst du jetzt:
Häää wer denkt denn sowas, das ist doch Unsinn,
aber stell dir kurz folgende Fragen:
Hast du schon mal nach einem ausschweifenden Abend Schuldgefühle gehabt?
Hast du dich schon mal gefragt ob du in einer Runde zu viel oder zu laut geredet hast?
Hast du schon mal gehungert, oder extra Cardio gemacht, dir selbst sowas gesagt wie „ich mit meiner Plautze“ weil du viel Eis oder Pizza gegessen hast?
Nimmst du Komplimente an?
Machst du dich vor anderen über dich selbst lustig? Sagst du Dinge wie „Ich bin selbst schuld“ wenn jemand anders dir Unrecht tut?
…nun. Hier sind wir. Alles, was dafür sorgen könnte, dass jemand anders diese Glaubenssätze für uns bestätigt, wird versteckt. Auch wenn es das gar nicht müsste.

Um uns anzupassen spalten wir schon sehr früh Verhaltensweisen und innere Anteile von uns ab, die eben genau durch dieses System dafür sorgen könnten, dass jemand uns blöd findet. Wir verleugnen sie, unterdrücken und verstecken sie – und hier ist der Punkt – AUCH WENN das System gar nicht WAHR ist! Denn wenn wir uns unsere Eltern mal anschauen, die Zeit in der sie groß wurden, die Zeit, in der unsere Großeltern groß wurden, sind die Normen und Werte dieser Zeiten wohl kaum mehr etwas, das du und ich heute anstreben. (Sonst wärst du nicht hier und würdest diesen Text lesen)

Wir haben nie hinterfragt ob es wirklich richtig ist sich selbst für den Beruf aufzuopfern. Sich für die Eltern aufzuopfern, sich leise zu verhalten obwohl man laut sein will, zu schweigen, obwohl man anderer Meinung ist, Tränen zu unterdrücken, sich zu Sorgen was „die Leute“ denken, oder ob den Eltern deine Erziehungsmethoden gefallen. Also was ist denn richtig oder falsch? Was ist denn gut und schlecht? 

In der Zeit, in der wir eigentlich damit beschäftigt sein sollten herauszufinden wer wir sind, welche Werte DU wirklich leben willst, welche Ziele und Träume DU hast, waren wir damit beschäftigt uns auf ein System vorzubereiten (Schule, Abi, Uni etc… und dann 50 Std/Woche Karriere weil so wichtig) . Und da stehen wir nun und fühlen uns unvollständig. Legen Verhaltensweisen an den Tag die wir nicht verstehen und tragen emotionale Wunden mit uns rum, die es so schwer machen Beziehungen einzugehen. In Liebe mit den Eltern zu sein. Im Job auf den Tisch zu hauen. 

Lieber ganz als gut heisst, dass du diese unterdrückten und verleugneten Anteile suchen darfst, sie einlädst an den Tisch in dir und ihnen zuhörst. Was ist es, das dein inneres Kind damals gebraucht hätte, um nicht im Schrank versteckt zu werden? Was brauchst du, um Nein zu sagen? Integration. Damit du wieder ein Ganzes bist – anstatt ein Zerrissenes, das für die anderen gut ist.

ERKENNST DU DICH HIER?

Du bist nicht alleine damit. Dieses Gefühl innerer Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch eine ganze Generation (und auch darüber hinaus).
Genau darum geht es im Mentoring. Wir finden gemeinsam deine Anteile und holen sie zurück an den Tisch
– damit du dir selbst die Sicherheit geben kannst, das Gefühl von Vollständigkeit, das du im Außen so sehr suchst.